Sonntag, 7. Februar 2021

Wo ein Wille, da ein Weg

 Es ist 5.45 Uhr am Sonntag Morgen. Vor ca. 30 Minuten bin ich nach Hause gekommen. Todmüde und halb erfroren. Jetzt tauen meine Finger an einer Tasse Kaffee auf.  Aber von Anfang an...

Aufgrund meiner Asthma-Anfälle letzten Sommer und weiterer Umstände muss ich für zwei Nächte ins Schlaflabor. Krankenhäuser sehe ich auch außerhalb von Corona schon lieber aus der Ferne.

Beim Check Inn gab ich wahrheitsgemäß an, dass ich letzte Woche getestet wurde. Ich huste ja immer noch etwas, also lieber direkt heraus damit. Dass nicht gleich rote Warnlampen aufleuchteten, Gitter von den Decken fielen und Sirenen erschollen, war echt alles. Ich durfte also erst mal in die Notaufnahme, wo ich nochmals erklärte, dass ich zu Beginn der nun abklingenden Symptome getestet wurde. Ja, aber das sei ja schon total lang her jetzt und ich könnte mich ja danach angesteckt haben. Ich so: ??? Weil, das könnte ja mal auf so ziemlich jeden zutreffen. Naja, dann kam der diensthabende Arzt. Mir gingen Bilder von Kalimero durch den Kopf (den mit der Eierschale auf dem Kopf). Das Jüngchen war war etwas überfordert und ließ sich von 3 Kollegen bestätigen, dass ich mit negativem Schnelltest aufgenommen werden könnte. Also hatte ich Test Nummer 2 gewonnen. Während mein Arzt das recht kurz und schmerzlos gemacht hatte, wollte sich die Schwester scheinbar für den verspäteten Feierabend rächen. Mir tut jetzt noch der Hals weh.

Am Ende war ich dann endlich im Zimmer, verkabelt und draußen rieselte eben nicht leise der Schnee, sondern tosend der Eisregen. Von Schlaf war kaum die Rede, denn um mich auf die linke (Einschlaf-)Seite zu drehen, musste ich mich quasi strangulieren. Das Bett war für Menschen über 1,80m nicht gemacht und die Decke war wohl auch von der Kinderstation.

Übrigens mal wieder ein sehr trauriges Bild unseres Gesundheitssystems. Die Fenster waren von 18hundertirgendwas, abgeblätterte Farbe, schmutzige Wände. So dürfen Krankenhäuser einfach nicht sein, aber es ist nicht das erste Mal, dass ich das hier im Pott gesehen habe.

Naja, irgendwann bin ich dann doch immer mal wieder eingeschlafen. Aber um 4.30 Uhr hatte ich die Nase voll und musste auch mal wohin. Die Nachtschwester hatte ein einsehen und entkabelte mich direkt, so dass ich auch schon nach Hause konnte. 

Draußen erwartete mich Eisregen und eine solide Schicht gefrorener Schnee am Boden. Im Watschelgang ging es zum Auto. Mit knirschenden Geräuschen fuhren die Seitenspiegel aus. Aber die Tür wollte nicht aufgehen. Das ganze Auto war von einer soliden Eisschicht überzogen. Alle Türen und Klappen zugefroren. Mit roher Gewalt bekam ich schließlich die Fahrertür auf. Da der Eisschaber unerreichbar im Kofferraum eingefroren war, also erstmal alle Heizungen auf Volldampf und warten. Schließlich konnte ich die Fenster runterfahren. Die Eisschicht blieb stehen und musste eingeboxt werden. Der Kofferraum ging immer noch nicht auf, als wurden die restlichen Scheiben ebenfalls mit Fäusten geräumt. Ohne Handschuhe natürlich. Ganze Platten von Eis habe ich von den Scheiben geholt.

Dann ging es endlich nach Hause. Das Schnee- und Eisgemisch sorgte für genug Gripp, so dass ich den Berg hoch kam. Sämtliche Hauptstraßen waren vereist, so dass ich im Schneckentempo nach Hause kroch. Krankenwagen oder sowas fahren, würde ich um kein Geld der Welt heute Nacht wollen. 

Aber jetzt darf ich gleich in mein Bettchen. Da kann gern aller Schnee der Welt fallen, ich muss da erstmal nicht mehr raus. Und wenn ich den Wetterbericht so ansehe, dürfte es noch einige Tage dauern, bis der Rest von meinem Auto mal wieder auftaut. Hier steht richtig fieser Frost an.

Viele Grüße aus der Eishölle

Pottnudel





Freitag, 5. Februar 2021

WMDEDGT 02/21

Freitage sind bei mir leider alles andere als entspannt. Von früh bis spät stehen Reviews und Sponsorenmeetings an. Dazu kam diese Woche, dass ich bis Mittwoch das Bett gehütet habe und zusätzlich noch jede Menge Zeugs Zwischendurch machen musste. Außerdem zwei neue Mitarbeiter einarbeiten und so musste ich sogar in die frühesten Morgenstunden Termine legen und dann bis zum Abend noch eine dreistündige Playbacksession über mich ergehen lassen. Zwischendurch Eskalationen wegen Egoidioten. 

Denn gestern war auch nix mit aufarbeiten, da musste ich zum Lungenarzt. Funktion messen vor dem Schlaflabor, wo ich dann Morgen nächtigen werde. Immerhin Frau Doktor war zufrieden, gerade auch vor dem Hintergrund, dass ich ja noch krank bin. Und es ist übrigens kein Corona. Was meine App mir bis heute auch nicht verraten hat, sondern mein Arzt nach fünf Tagen... Ja, ähm. 

Der Tag schloss dann mit einer vierstündigen Zoom-Session mit ehemaligen Studienkollegen, die ich auch viel zu selten sehe. War sehr schön, aber jetzt tut der Hals weh und die Augen fallen zu. Morgen stehen dann einige Termine im Zusammenhang mit dem Umzug an (nur och vier Wochen, yes!!!),

Also ab ins Bettchen jetzt. Mehr WMDEDGT gibts hier

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel

Samstag, 30. Januar 2021

Tag 4

Es sind drei Tage vergangen, seitdem ich getestet wurde. Was auch immer mich da erwischt hat, hält mich weiter im Bett und auf der Couch. Kopfschmerzen aus der Hölle und Schwindel begleitet von ständiger Müdigkeit sind die vorwiegenden Symptome. Die Versuche, das Druckgefühl im Kopf mit Nasendusche und Spray zu lindern sind leider gescheitert. Normalerweise gehts mir bei den Winterbazillen nach zwei bis drei Tagen Ruhe immer schon besser. Leider nicht in diesem Fall. 

Naja, ich werde es wohl überleben, was mich aber so richtig nervt, ist die Tatsache, dass mein Testergebnis immer noch nicht da ist. Ich gehe auch mal nicht davon aus, dass sich dies über das Wochenende noch ändert. Denn irgendwann müssen die Laborarbeiter ja auch mal schlafen.

Kein Ergebnis bedeutet aber auch keine Nachverfolgung der Kontakte. Sofern ich Corona hätte, hätten sich die Kontakte inzwischen trotz Lock Down vermutlich so vervielfacht, dass sie eh nicht mehr nachvollziehbar wären. Denn wir verzichten ja auf das Treffen mit Bekannten, müssen aber einkaufen, Bahn fahren, tanken, etc. und treffen da diverse Leute, die maximal per App vor Kontakten gewarnt werden. Diese laufen aber auch weiter durchs Leben und wissen nichts von Risiko-Kontakten, da Tests ewig nicht ausgewertet werden.

Eine Freundin aus Spanien, ein Kollege aus den Niederlanden und eine Freundin aus der Türkei berichteten von Testabläufen in ihren Ländern. Dort gibt es die Ergebnisse jeweils binnen Stunden. Also ja, es ist unser Bananenstaat, der es nicht hinkriegt. Keine andere Ausrede.

Unterdessen versucht die Ursel in Brüssel mal herauszufinden, wie hoch die Frustrationstoleranz der Staaten ist, die früher und höher in Impfstofflieferanten investiert haben und nun dank Ausfuhrverboten in die Röhre gucken. Timing war noch nie die Stärke der Frau von der Leyen. Durchregieren, wenn man es einfach mal wieder gründlich verbockt hat, ist halt keine Option. Weltweit liegen die Nerven blank und Impfstoffe werden überall sehnlichst erwartet. Da sollte man nicht mit der Geduld der anderen Staaten spielen, bei dem Versuch die eigenen Unzulänglichkeiten zu verstecken. 

Besonders dramatisch ist der Kontrolldruck gegenüber Lieferungen an Drittweltländer. Denn die Liefermengen sind nun mal begrenzt und die reichen Länder haben sich vertragliche Überversorgung gesichert. Bleiben diejenigen, die den Kampf um den Impfstoff nicht finanzieren konnten. Aber darüber wird mal wieder nicht gesprochen. Und da wundern wir uns, warum der Migrationsdruck immer größer wird.

Es ist zwar nicht so, dass Deutschland kein Geld für die Kampagnen der Drittweltländer gegeben hätte, durch das politische Verhalten mit der EU blockieren wir eine zeitnahe Belieferung aber gleichzeitig. Das ist im Prinzip so, als wenn man dem Verhungernden Geld für Brot gibt, ihm dann aber den Zugang zur Bäckerei verwehrt, solange nicht alle anderen reichen Kunden ihre Brot bekommen haben. Und die zuerst reindürfen, gehen mit mehr Backwaren raus, als sie brauchen. Denn auch in 2021 gilt: Meine Herde zuerst. Wie in der Steinzeit damals auch. Manche Dinge ändern sich eben nie...

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel


Mittwoch, 27. Januar 2021

Ein Jahr

Heute vor einem Jahr tauchte der der erste Corona-Fall in Deutschland auf. Scheinbar bei einem deutsch-chinesischen Arbeitsmeeting ist es passiert. 

Ein paar Tage später wurde mein Friseurtermin abgesagt, weil die Friseurin plötzlich sehr krank wurde. Am Telefon stammelte ihre Kollegin etwas von Corona-Verdacht. Da dachte ich noch so: Na Leute... 

Ja, das es mal eine Pandemie geben kann, war bekannt. Aber beim ersten Mal SARS haben ja auch alle wild mit den Armen gefuchtelt und nix ist passiert. Vogelgrippe, Schweinegrippe, hört man alles immer mal wieder. Corona ging damals durchaus schon zunehmend durch die Medien, aber was da auf uns zukommen würde, hat sich kaum einer ausmalen können.

Ein Jahr später ist Homeoffice plötzlich für viele Leute was Normales, wir schütteln keine Hände mehr, auch der sich zwanghaft hebende Arm ebbt ab, Umarmen und unter Menschen sein ist auch nicht mehr, Masken und Desinfektionsmittel in der Handtasche sind normal, ebenso der primäre Sozialkontakt über das Telefon und Videoapps. 

Und ich könnte fast über die Ironie lachen, dass ausgerechnet heute früh mein Körper Ungemach meldete. Tatsächlich kämpfe ich gerade schon wieder mit den Tränen. 

Innerhalb von zwei Stunden ging es mir heute früh so schlecht, dass ich mich krank meldete und meinen Arzt anrief. Wie ich das jeden Winter tue, wenn mich die Seuche anspringt und ein paar Tage ans Bett fesselt. Dann gehts kurz hin, AU abholen und ab nach Hause, die Seuche wegschlafen.

Symptome wurden vorab schon abgefragt, wie immer. Um 11 sollte ich kommen. Das ist die normale Akutsprechstunde. Kenne den Arzt schon seit vielen Jahren und somit auch die Abläufe dort. Beim letzten Mal hatten wir noch über Corona geschnackt. Er ist von der entspannten und pragmatischen Sorte. Das mag ich so an ihm. 

Dort angekommen, wurde ich kurz eingecheckt. Im Hinterzimmer fiel der Satz: Jetzt gleich kommen die Viruspatienten. Dann musste ich draußen warten. Außer mir war keiner da, das Sprechzimmer war gesperrt. Schließlich wurde ich hereingerufen, musste sofort auf den Balkon durchgehen. Dort stand mein Arzt in voller Schutzmontur. 

Das war ein wirklich schlimmer Moment. 

Noch im Sommer hatte er auf Maske und Co. verzichtet und sogar Hände geschüttelt. Nun ist hier Corona aber auch angekommen. Und mir war auf der Stelle schlecht. Denn ja, man denkt schon, was einen da gerade angesprungen hat, aber an Corona denkt man dann ja doch nicht gleich. Ich trage FFP2-Masken seit Wochen und dürfte Desinfektionsmittel schon in der DNA haben. Ich hatte so eher die Nebenhöhlen in Verdacht.

Der Test ging schnell und ich konnte den Würgereiz gerade noch nieder kämpfen. Unterlagen mit Krankschreibung und QR-Code waren schon fertig. Und schon war ich wieder draußen. 

Und dann liefen die Tränen. 

Ich mein, ich hab ja jetzt nicht die letzten 12 Monate auf dem Mond gelebt, hatte Fälle im Freundeskreis und war selbst zwei Mal in Quarantäne. Aber das heute war wie ein Schlag mit dem Baseballschläger. Ich war auf diese Situation einfach nicht vorbereitet. Dann kamen die Gedanken, was wenn du es doch hast. Du bist Risikopatientin mit deiner Lunge. Wo kann das jetzt überhaupt hergekommen sein, ich pass doch so sehr auf!?

Und einfach diese sehr visuelle Erinnerung, wie sich unsere Welt in einem Jahr verändert hat. Der Mann, dem ich seit vielen Jahren meine Gesundheit anvertraue und der immer einen Schnack hält, steht da plötzlich wie ein Marsmensch. Alles muss schnell gehen, denn für den Moment bin ich eine potenzielle Gefahr. Scheißgefühl, echt. 

Nun heißt es also warten und hoffen. Bei meinem AG wurde die Vorwarnstufe ausgelöst, denn ausgerechnet gestern war ich noch im Büro. Kacke alles...

Traurige Grüße aus Ruhr York

Pottnudel


Dienstag, 19. Januar 2021

Kopfschütteln und Zähneknirschen

Gestern beglückwünschte mich ein niederländischer Kollege zu den grandios niedrigen Coronazahlen (7000 irgendwas). In seinem Land wären es um die 5000, was umgerechnet auf die Köpfe ja viel höher wäre. Und wie wir das bloß anstellen würden.

Tja, wie machen wir hypergenialen Deutschen das bloß? Mangelnde Test- und Laborkapazitäten Gesundheitsämter, die vorwiegend mit Fax und Bleistift arbeiten (jemand machte kürzlich einen Witz über Brieftauben, aber es wäre nicht ganz abwegig) und Meldepannen am laufenden Stück, nur um so ganz grob mal das Problem zu beschreiben.

Auch die 11.000 von heute glaubt man irgendwie nicht so richtig, aber bei allem Zahlenchaos scheint sich doch eine Tendenz abwärts anzudeuten. 

Aber die Berliner sehen das anders. Denn es könnte, eventuell, ganz vielleicht ja schon eine der Mutationen um sich greifen. Was zweifellos der Fall ist, denn sie wurden ja nachgewiesen. Was in sofern eine Sensation ist, da wir immer noch nicht gezielt in hohen Zahlen danach testen und eher drüber gestolpert sind. Rein auf Verdacht wird also wieder über weitere Maßnahmen sinniert, die so weit von der Realität entfernt sind, wie die Chance auf den Weltfrieden. 

Nur der Aktionsplan der Regierung, den vermisse ich immer noch. Wo bleibt das automatisierte Meldeverfahren, wo die nachhaltigen Hilfen für die kleinen Selbstständigen, wo das gezielte Testen auf Mutationen, wo die digitalen Lernangebote, wo die Laborkapazitäten? Denn es ist ja nett, dass jetzt auch Apotheken testen dürfen, aber wie lange soll man denn dann auf das Ergebnis warten? Wo bleiben Schnellverfahren mit drakonischen Strafen für die Assis, die trotz allem Rudelbums-Hochzeiten feiern oder trotz Quarantäne durch die Gegend laufen können? Heute wurde hier am Flughafen eine Familie aufgehalten. Vater positiv, Mutter und Sohn mit in Quarantäne. Da gabs nen Klaps auf die Hand und ab nach Hause, wo sie dann jetzt garantiert bleiben werden. Ha!

Aber nein, die Politik muss nicht liefern. Da fliegt keiner raus, der seinen Job absolut versemmelt. Und die Länder? Die schreien, noch während die Mutti sich weitere Maßregelungen überlegt, was sie alles nicht umsetzen werden. So, dass dann eh keiner mehr einen Plan hat, was jetzt wo gilt.

Ich hab das ja schon mal gefragt, aber ich wiederhole mich gern: Was soll die ganze Scheiße?

Weil machen wir uns doch nichts vor. Sobald irgendwann dann doch wieder die Regeln gelockert werden, rennen die Leute los. Und Zack geht es von vorn los. Denn bis wir mal alle geimpft haben, so lang kann das nicht mehr weitergehen hier, Denn dann hat die Wirtschaft es hinter sich. Aber das muss die Berliner mit ihren grandiosen Renten ja nicht kümmern. 

Immerhin scheint gerade mal ein Licht aufgegangen zu sein, dass eine FFP2-Pflicht für die sozial Schwachen nicht finanzierbar ist. Jetzt sind die Papiermasken wieder okay? Vermutlich nicht, aber da ist mal wieder ein kleines Infrastrukturproblemchen aufgetaucht. Also lassen wir es dann doch lieber. Denn wenn Berlin nicht liefert, ist das ja immer okay.

Auch die Sonne scheint sich in Quarantäne begeben haben. Grau, kalt, nass und scheiße ist der Winter und ich hab einfach keinen Bock mehr. Ich bin müde, hab dauernd Kopfschmerzen und kann keine Leute mehr sehen, die Masken als Kinnschutz tragen.

Und ich will beim nächsten Mal, wenn das Klo verstopft ist, einfach in den nächsten Baumarkt gehen können und einen Pömpel kaufen. Und nicht im Netz nach Survival-Tipps suchen müssen. Auch wenn ich jetzt weiß, dass eine PET-Flasche das Problem lösen kann. Ich hätte auf dieses Wissen gern verzichtet...

Kopfschüttelnde und zähneknirschende Grüße aus Ruhr York

Pottnudel





Samstag, 16. Januar 2021

Kein fauler Samstag

 

Heute war der internationale Tag des Nichtstuns. Hätte ich das mal vorher gewusst. Denn für einen Corona-Samstag war ich doch recht beschäftigt. 

Um sieben Uhr wollte der innere Wecker nicht mehr schlafen und so bestellte ich online meine Lebensmittel vor. Bei meinem Stamm-Konsumtempel gab es keinen Abholslot mehr, als wich ich aufs Nachbardorf aus. Das sollte ich später noch bereuen.

Anschließend legte ich mal kurz die Füße hoch und schlummerte wieder ein. Nur um reichlich komisches Zeug zu träumen. Ich war in einem fernen Land mit meiner ehemaligen Mitbewohnerin in einem Mini-Apartment eingepfercht. Und sie hat wie üblich überall ihr Zeugs rumliegen lassen. Außerdem bin ich mit irgendwelchen Leuten durch eine chinesische Stadt gelaufen und hatte trotz tropischer Temperaturen eine Wollstrumpfhose und einen langen Jeansrock an. Sowas würde ich auch im Winter nicht tragen und das Zeug rutschte auch ständig runter und ich wunderte mich, warum ich nicht richtig laufen kann... Dann stand ich noch an einer Mauer am Meer. Als ich mich dagegen lehnte, brach ein Stück ab und knallte auf die Promenade darunter. Ob wer verletzt wurde, kann ich nicht sagen, denn ich bin dann aufgewacht. Diese Halbschlafträume sind schon komisch...

Ich setzte den Tag mit Frühstück fort und machte mich dann auf den Weg zu einer Freundin, die mir Kartons für den Umzug leihen wollte. Aus Gründen war es ein netter kleiner Kaffeeklatsch und ich zog ohne Kartons zum Konsumtempel weiter. Denn mein Abholslot rückte näher. 

Erstmal habe ich mich tierisch verfranzt, denn mein Navi wollte nicht verstehen, dass eine wichtige Verbindungsstraße gesperrt war. Am Ende fand ich mich auf Waldwegen wieder und musste zig Fußgänger umfahren (also drumherum, nicht um). Aber dann war es geschafft. 

Nur leider hatte der Supermarkt jede Menge vergessen, verwechselt, schwere Sachen auf Eier, Kuchen und Toast geworfen und das ganze war eine echte Frechheit. Da geh ich nicht nochmal hin. 

Zurück Zuhause ging es an die Wohnzimmerplanung, mit Papierschnipseln. Aber es wird. Auch die anderen Räume werden Morgen mal ausgeschnitten.

Dann noch ein Telefonat mit einem Lieblingsmenschen, eine Runde Uno in der Spiele-App mit weiteren Lieblingsmenschen. Eine Runde online Möbelschau und FFP2-Masken shoppen. Und dann kam ein Bild von einem Schneemann. Der Blick nach draußen bestätigte, auch im Pott schneit es. Hoffen wir mal, dass es bis Montag wieder weg ist. Der Pott und Schnee, das geht nicht gut zusammen.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel





Freitag, 15. Januar 2021

Noch sieben Wochen...

 ... dann heißt es ByeBye Ghetto 😌😌😌

Ich kann es wirklich kaum noch erwarten. Heute durfte ich noch einmal in mein neues Domizil. Der Küchenmensch war zum Aufmessen da. Die jetzigen Mieter sind einfach sowas von nett. Ich wollte eigentlich warten bis der Techniker weg ist und dann kurz gucken. Aber dann wurde ich nochmal komplett rumgeführt, bekam Infos und konnte mich mal kurz in die Wohnung einfühlen. Das war sehr gut. Denn ich hample hier mit Bauzeichnungen und fernen Erinnerungen von der Besichtigung herum.  Jetzt habe ich wieder frische Bilder im Kopf und kann weiter planen.

Mein Balkon nebst Ausblick ist noch schöner, als ich ihn in Erinnerung habe und meine Küche noch kleiner. Ähem, aber okay. Sie ist jetzt auch im U verbaut, so will ich das auch nicht und außerdem gibt es einen weiteren Raum, der Abstellraum wird und somit brauche ich in der Küche auch gar nicht so viele Schränke. Nächste Woche will der Möbelschwede dann beim Planen helfen. Ich bin gespannt.

Dann wurde ich auch noch kurz in die Nachbarschaft eingeweiht. Parkplätze sind wohl ein Thema. Hab ich jetzt auch, wird schon irgendwie gehen. Und so ein paar Sachen hatte mir der Vermieter dann wohl auch vergessen zu sagen. Zum Beispiel, dass einige meiner Anschlüsse bei meiner Nachbarin sind. Aber die hab ich dann auch noch eben kennen gelernt. Die jetzige Mieterin machte kurz ein Date aus und muss wohl gefragt haben, wie ich denn so sei. Und die Mieterin so: Och, die ist voll gechillt. 😂😂😂

Die neue Nachbarin ist  sehr nett und hat drei sehr süße Hunde. Und sie betonte, wie auch die jetzige Mieterin, wie ruhig es dort ist und wie nett die Nachbarschaft. Ich hoffe es sehr 😊

Zuhause empfing mich dann direkt das übliche Gebrüll der Assis. Hachja, könnten wir bitte schon März haben?

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel


Dienstag, 12. Januar 2021

12 vom 12.1.21

Puh, es ist wirklich nicht so einfach im Lockdown im Homeoffice 12 Bilder zusammen zu bekommen. 

Wach war ich schon um kurz nach fünf, aber ich konnte mich nicht aufraffen und bummelte noch rum. Muss ja nicht auf die Autobahn und Termine gingen heute weit nach hinten raus, also darf ich das auch mal.


Dafür, dass ich eigentlich kaum Makeup benutze, besitze ich erstaunlich viele Lippenstifte. Ich hab sie mal unübersehbar ins Bad gestapelt, dann nutze ich sie auch mal. 


Der Umzug kündigt sich an. Ist zwar noch etwas hin, aber das ist auch der halbherzige Versuch Schall der Assinachbarn abzuhalten. Klappt nicht wirklich.


Beim Kaffee hake ich ein paar Sachen auf der Liste ab. Die Sperrmülltermine sind da. Und dann schickt ein Lieblingsmensch Bilder von meinen künftigen Wand-Fliesen für die Küche. Das wird schön alles 💖


Dann gehts ans Arbeiten. Termine, Termine. Gegen Mittag mal kurz ein bisschen was essen.


Zwischen zwei Telefonaten fällt mir auf, dass es nicht nur nicht mehr regnet, sondern sogar der Himmel mal wieder blau ist. Seltenheit!


Dann schnell noch einen Snack und wieder ab an die Arbeit.


Irgendwann zwischendurch bringt der Bote ein Paket. Das ist der klägliche Versuch, mich etwas fitter zu machen. Aber das Ding kann mal so gar nichts. Kategorie Wichtelgeschenk...


Im Moment werden Kerzen aufgebraucht.


Die Kleider für Morgen liegen bereit. Es geht mal wieder ins Büro.


Dann noch was Süßes.


Dann noch etwas Lesen.



Und dann geht schon wieder ein Tag zu Ende in Coronaland.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel


Samstag, 9. Januar 2021

Zwischenstand

 So, 2021 soll ja das Jahr werden, in dem alles wieder besser wird. schauen wir doch mal auf Woche 1.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten herrschten unter der Woche bürgerkriegsähnliche Zustände, weil der Typ mit der schlechten Frisur einfach nicht einsehen kann, dass ihn die Mehrheit der Amerikaner nicht mehr erträgt. Ich bin immer noch sprachlos, dass dieser Psychopath überhaupt gewählt wurde. Er brachte die dunkelsten Seiten der USA zum Vorschein. 

Coronatechnisch wissen wir zwar nach wie vor nicht so recht, wo wir stehen. Aber wir bleiben mal noch bis Januar im Winterschlaf. Mit verschärften Regeln, die nun aber keine sind, da sie eh keiner durchsetzen kann. Also haben einige Länder mal gleich ganz drauf verzichtet. Da die bisherigen Regeln ja nun scheinbar nicht viel gebracht haben und die Verschärfungen nicht umgesetzt werden, fragt man sich dann halt, was die ganze Aktion dann überhaupt soll. Ja, es ist hart, wenn Familien sich nicht sehen dürfen, aber es geschieht ja zum eigenen Wohl. Hier im Ghetto ist jeden Tagen Großfamilienrudelbums. Und entsprechend sind die Coronazahlen. Wird sich auch nicht ändern, egal wie lang der Lockdown so weiter geht. Denn neben dem uneinsichtigen privaten Verhalten lässt man die Idioten auch sonst gern machen.

Im Supermarkt muss derzeit jeder einen Wagen haben Damit soll der Zustrom reguliert werden. Außerdem weisen Schilder daraufhin, man möge allein einkaufen. Da aber sonst nix auf hat wird dann halt der Supermarkt zum Familienausflugsziel. Und so gehen vier und mehr Leute mit je einem Wagen los, brauchen aber nur einen. Heißt auch, dass einige Leute bei dem Dreckswetter warten müssen, bis sie einen Wagen bekommen und reindürfen. An den Kassen sind die Schlangen dann massiv, denn es stehen auch die ganzen leeren Wagen an. Oder auch nicht. Eine vom Aussehen her definitiv einer Risikogruppe zugehörigen Dame rammte mir erst zwei mal den leeren Wagen in die Hacken und lächelte mich dann süßlich an, sie wollte doch schon mal schnell raus, während ihre Tochter bezahlt. Woher ich weiß, dass sie lächelte? Ihre Maske hing neckisch baumelnd von einem Ohr. Und das sind dann einfach so die Momente, wo ich irgendetwas anzünden möchte. Denn mal ganz davon ab, dass es viel zu viele Menschen immer noch nicht verstanden haben, es wird auch nix kontrolliert oder korrigiert. Also nochmal, wozu die ganze Scheiße? 

Das Homeoffice ist vorwiegend vom Familienkrieg der Nachbarn geprägt. Also habe ich acht Wochen vor meinem Umzug nun begonnen zu packen und die Kartons an die Wand zu stapeln. Denn jedes Dezibel weniger wird helfen, dass mir nicht irgendwann die Schnur reißt und etwas Schlimmes passiert.

Nach draußen gehen ist auch nicht so wirklich. Bei Temperaturen um Null grieselt und schneeregnet es die ganze Zeit. Ekelig... Auch auf der Arbeit hat man so den Eindruck, das alle so etwas wie Katerstimmung haben und muffelig sind. Licht, Luft, Bewegung und Sozialkontakte fehlen.

Immerhin, mein Umzugstermin steht. Leider eine Woche später als gehofft. Dafür von einem empfohlenen Unternehmen zu einem deutlich besseren Preis, als die ersten Angebote. 

Tja, so richtig viel kann 2021 bisher noch nicht. Ich geh dann mal weiter Kartons packen.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel


Dienstag, 5. Januar 2021

WMDEDGT 01/21

Auf der Suche nach den aktuellen Coronaregeln fiel es mir gerade auf, dass heute schon wieder WMDEDGT ansteht.

Tja, es ist weiterhin Corona und ich arbeite heute Zuhause. Bevor ich in den Tag starte spreche ich mit dem Umzugsunternehmen einen Termin zur Vorabbesprechung ab. Am Freitag. Keine Ahnung, ob der jetzt noch herkommen darf, denn ich bin noch nicht dazu gekommen, die letzten Gehirnfürze der Regierung nachzulesen. 

Ich bin genervt. Sämtliche Verbote und Einschränkungen bringen ja scheinbar wenig, also wer bitte will das mit dem 15-Kilometer-Radius prüfen? Es wird die Leute weiter nicht interessieren. Auch finde ich es ziemlich gewagt, weiterhin keine Zahlen liefern zu können, keine Ahnung zu haben, ob die Situation nun schlimmer oder besser geworden ist und trotzdem den Lockdown zu verlängern, liebe Regierung. Wenn ich so eine unprofessionelle Leistung im Job bringen würde, wäre ich gefeuert. Und zwar zurecht. Wie wäre es mit einer Bewegungseinschränkung für Politiker, damit die endlich an ihren scheiß Schreibtisch gehen und liefern?

Ich verstehs auch gerade nicht mehr. Es war kein Problem, wie die Deppen in die Skigebiete zu fahren, aber jetzt sollen die Schulen zu bleiben?  Auch ist seit langem bekannt, dass es völlig verkackt wurde endlich vernünftig Zahlen zu melden. Also wer zur Hölle dachte, dass wir am 5. Januar wissen, wo wir eigentlich stehen? Warum werden Zahlen nicht tagesakkurat nachgemeldet? Solche Schnittstellen zu bauen ist Kinderkram, liebe Regierung. Das können meine Azubis im Schlaf. Vernünftige Nachverfolgung wäre mit Callcentern kein Problem gewesen, aber wir setzen Soldaten und Studenten ans Wählscheibentelefon? Seit Wochen lasst ihr kleine Unternehmen im Stich, weil ihr eure Scheißbürokratie nicht im Griff habt. Und die Leute wissen nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen zahlen sollen. Aber mal eben riesen Impfzentren bauen, die gar nicht auslastbar sind. Das war kein Problem, nicht wahr? Berlin versagt auf voller Linie. So viel Inkompetenz ist echt nicht mehr erträglich. Sonntag im Telefonat mit einer Freundin in Spanien konnte sie es gar nicht glauben, wie beschissen es hier läuft. Weil die Welt immer noch denkt, dass in Deutschland ja alles so toll läuft. Ha!

Ich gehe also gerade mal davon aus, dass ich immerhin Morgen ins Büro fahren "darf" weil es auch da immer noch Leute gibt, die bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mit offenem Fenster und Maske im Gesicht sprechen müssen, statt die scheißteure Technik zu nutzen, die wir gerade implementiert haben.

Ja, ich bin geladen, denn den ganzen verdammten Tag war wieder Familienkrieg bei den Assis nebenan, so dass ich trotz NC-Headset kaum was verstehen konnte. Das wird auch keine Coronaregel der Welt in den nächsten Wochen ändern, denn im Ghetto gelten keine Regeln. Weil wir lieber den Banken Kohle in den Arsch stopfen, statt die Infrastruktur zu sanieren.

Richtig angepisste Grüße aus Ruhr York

Pottnudel




Freitag, 1. Januar 2021

Hallo 2021

 


Frohes Neues!

Ich bin heute natürlich schon prompt drauf reingefallen. Hatte von etwas vom Anfang des Jahres erzählt und meinte natürlich 2020. 

Trotz eingeschränkter Möglichkeiten wurde im Ghetto letzte Nacht geböllert, was das Zeug hält. Wurde allerdings auch seit mehreren Wochen schon. Und Detonationen würde es auch eher treffen. Aber immerhin ab 1 Uhr konnte man halbwegs schlafen. War trotzdem etwas komisch so fast ohne Raketen und so sauber war unsere Straße am 1.1. auch noch nie. 

Ich hatte gestern Abend schon begonnen die Weihnachtsdeko einzuräumen. Und zwar schon direkt in Umzugskartons. Die sich jetzt unschön im Schlafzimmer stapeln, aber die kommenden Wochen musss es hier auch nicht mehr gemütlich sein. Das wird es dann wieder im neuen Heim.

Heute ging es dann dem Weihnachtsbaum an den Kragen. Weitere Kisten wurden gestapelt. Und jetzt ist es im Wohnzimmer wie jedes Jahr irgendwie so kahl. Ich mag diese Zeit des Jahres gar nicht, wenn es so viel dunkel und der Weihnachtsglanz weg ist. Und der Frühling noch lange nicht in Sicht. Vor allem wenn man dann so überlegt, was die kommenden Wochen so ansteht. Dank Corona nicht viel, da kann man schon fast schlechte Laune kriegen.

Aber ich sehe es mal so, mehr Platz im Wohnzimmer heißt mehr Platz zum sporteln. Und das ist dringend nötig. Und innerhalb der nächsten acht Wochen werde ich dann noch weitere Kartons stapeln. Und dann endlich einen Haken an das Thema Ghetto machen. 

In der Zwischenzeit müsste ich eigentlich noch ein paar Möbel kaufen. Nun kann ich mir aussuchen, ob ich über das Netz quasi blind anhand von Bildern was bestelle oder warte, bis der Handel wieder öffnet und dann eventuell noch Wochen warten muss, bis geliefert wird. Ich weiß auch nicht...

Ab kommender Woche geht`s dann auch wieder mit der Arbeit los. Es dürfte ein spannendes Jahr werden, wenn das Team jetzt erstmal steht und wir volle Fahrt aufnehmen können. Ich freue mich drauf.

Ansonsten halte ich mich mit Plänen schmieden etwas zurück. Erstmal sehen, wie sich das Weltgeschehen so entwickelt. Die Impfungen werden sicher helfen, aber ich bin lieber vorsichtig optimistisch. Vielleicht mal ein ganz gutes Jahr um in Deutschland ein paar Ecken mit dem Auto zu erkunden.

Jetzt geht`s erst mal in die Küche, gesundes Abendessen steht auf dem Plan 😎

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel





Mittwoch, 30. Dezember 2020

Bye Bye 2020

Als ich vor einem Jahr den Rückblick schrieb, war Corona zwar schon Thema in den Medien. Was da auf uns zukommt, hat aber wohl kaum einer geahnt. Gut, dass Pandemien definitiv ein Thema sind, war kein abstruses Märchen, aber wann es mal soweit ist und ob es die eigene Generation trifft, weiß man dann ja doch nicht. Zumal das Thema Sars, Mers und Co. ja schon in der Vergangenheit durchaus mal in den Medien war, aber China ist ja doch so weit weg, nicht wahr?

Das hatte ich mit Anfang 20 auch noch gedacht, als mich die Sars-Quarantäne dann doch fast erwischt hat. Die Frau eines Kollegen kam nachts aus China zurück, da lernten wir hier gerade das Wort Vogelgrippe kennen. In der Nacht wurden Passagiere des Flugs krank und am nächsten Morgen fingen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes meinen Kollegen ab, als er gerade ins Büro (zu mir und meinen Kollegen) wollte. Er war spät dran an dem Tag. Das war unser Glück. Aber damals habe ich zum ersten mal begriffen, wie schnell ein Ereignis am anderen Ende der Welt an die eigene Tür klopfen kann.

Als an die Tür klopfen kann man Corona wohl auch nicht mehr bezeichnen. Es hat in allen Teilen der Welt gewütet und unser Leben massiv verändert. Innerhalb eines Jahres haben wir gelernt, das unsere Welt auch virtuell recht gut funktioniert. Wäre die Pandemie vor 20 Jahren passiert, hätte das ganz anders ausgesehen. Aber Corona hat uns auch gezeigt, dass der Mensch nicht einsichtig und sozial ist. Ausnahmen gibt es sicherlich, aber wir haben mehr verwirrte Aluhut-Träger den je durch die Städte marschieren sehen und auch jetzt, wo von Mutationen und Rekordzahlen an Toten berichtet wird, fahren massenhaft Leute in die Skigebiete. Der Mensch ist vom Prinzip her Lernfähig und Vernunftbegabt. Aber er schöpft sein Potenzial nicht aus. Und so muss ich bei den pseudo "Gemeinsam schaffen wir das"-Werbungen inzwischen auch nur noch zynisch lachen. 

Diese Einsicht war vermutlich die schwerste für mich dieses Jahr. Jeder ist sich selbst der nächste. Gut, ich hab ja auch vorher nicht auf dem Ponyhof gewohnt, aber leergehamsterte Regale, schlimme Szenen im Supermarkt, Leute, die immer noch die Maske als Halstuch benutzen und speziell immer wieder alte Menschen, die drängeln und schubsen - das alles geht mir extrem auf die Nerven. Besonders, wenn gleichzeitig geliebte Menschen mit dem Virus kämpfen und man sich jede Minute Sorgen um sie macht.

Dieser Umgang einiger Menschen mit dem Virus, aber auch meine Assinachbarn und die Entwicklungen in meinem Wohnviertel haben dieses Jahr oft für heiße Wut in mir gesorgt. Ich bin auch sonst nicht gerade der geduldigste Mensch, aber so ein krasses Gefühl von Hass und Wut, das kenne ich sonst nicht. Und ich will das auch nicht. Aber ich kann die Welt nicht ändern, also ist Flucht und Verdrängung der einzige Weg, bevor mir sonst wirklich mal die Schnur reißt.

Und so schaltete ich die Medien mal einige Zeit komplett aus und danach nur sehr selektiv wieder an. Meine Einkäufe bestelle ich abholbereit vor. Und ich überlege mir mehrfach, ob ich wirklich wohin fahren muss, wo viele Menschen sein könnten. Nie habe ich mir mehr eine einsame Insel gewünscht, als in 2020. Und somit ist auch das Thema Umzug nun endlich unter Dach und Fach. Nicht auf eine einsame Insel und auch wenn es sich ein wenig so anfühlt, wie vertrieben werden. Aber egal, nur weg hier. Kürzlich erzählte eine Freundin von Bekannten, die ebenfalls umziehen, weil die Zahl der gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Clans vor ihrer Tür zu viele werden. Es stellte sich heraus, dass diese Leute quasi Nachbarn von mir sind.

Nun habe ich glücklicherweise die Mittel, einfach meine Sachen zu packen und in eine Gegend zu ziehen, wo eine Wiederholung der hier passierten Ghettoisierung eher unwahrscheinlich ist. Aber was ist mit den Leuten, die sich das nicht leisten können? Und ebenso wie ich keinerlei Hilfe bekommen, weil unser System mit dem Thema total überfordert ist? Das desillusioniert ebenfalls und es ist keine Änderung in Sicht, denn auch wenn jetzt hier häufiger mal Clans "geärgert" werden, wirklich bei der Wurzel packt man das Problem nicht. Und so dürfte sich das Thema gesellschaftliche Spaltung in den kommenden Jahren noch weiter verschlimmern, mit allen Nuancen. Ich musste ja leider am eigenen Leib erfahren, wie schwer Toleranz fällt, wenn man täglich hautnah mit den Missständen konfrontiert wird.

Ich versuche das alles nun auszublenden und so langsam freue ich mich auf das neue Heim. Der Aufmaßtermin für die Küche steht. Auch wenn der Weg dahin ein bisschen holperig war. Denn mit in Ruhe mal ein paar Küchen ansehen war ja nicht. Glücklicherweise hatte ich schon eine Küche im Auge, die ich auch noch in Natura sehen konnte, bevor die Geschäfte wieder schließen mussten. Die jetzigen Mieter meiner neuen Wohnung waren auch super entgegenkommend und so steigen die Chancen, dass bei meinem Einzug auch zeitnah die Küche kommt. Der Umzugstermin wird Anfang Januar finalisiert. Mein Maler liegt mit Corona darnieder, aber ich denke mal bis Januar kriegen wir die Abstimmung da auch hin. Die Kündigung für meine alte Wohnung ging gestern zur Post und die ersten Umzugskartons habe ich gestern bekommen. Muss mich gerade ein bisschen zusammenreißen, damit ich nicht schon loslege. Sonst stehen mir die Kartons die nächsten Wochen nur im Weg. Aber die letzten Wochen werden auch schnell rumgehen und dann gehts endlich los. 

Beruflich war es ein sehr durchwachsenes Jahr. Im Januar waren die Angebote noch zahlreich. Je mehr Corona sich breit machte, desto mehr wurde auch der Arbeitsmarkt mau. Und ich habe sehr mit mir gekämpft, nicht das erstbeste Angebot zu nehmen. Was auch im Zuge der weiteren Entwicklungen genau richtig war, denn die meisten potenziellen Arbeitgeber mussten im Laufe des Jahres wieder Personal freisetzen und Projekte kippen. Ich wäre vermutlich wieder arbeitslos geworden. Mein neuer Job war ein großer Sprung über meinen Schatten, denn ich wollte nicht unbedingt Chefin werden. Dennoch hat sich heraus gestellt, dass ich in der Rolle teilweise sehr aufgehe und sehr viel lernen aber auch geben kann. Und ich habe endlich mal einen echt guten Chef erwischt. Die Situation wird zumindest teilweise in absehbarer Zeit endlich sein, denn das Transformationsteam wird so nicht ewig bestehen bleiben. Aber für die nächsten drei bis vier Jahre ist es allemal gut und ich kann mir in Ruhe Gedanken machen, wie es dann weitergehen soll. Und wie auch dieses Jahr mal wieder gezeigt hat, tun sich manchmal Chancen auf.

Am Ende hat das Jahr sich also noch gut gewendet und mich in einigen Bereichen voran gebracht. Trotzdem, dass die Welt gerade Kopf steht. 

Mit den Zielen für 2021 ist das so eine Sache, denn die Welt wird noch eine Weile im gedämpften Modus laufen. Bis mal alle soweit geimpft sind, unter der Voraussetzung, dass nicht doch eine Mutation die ganze Schose von vorn beginnen lässt. Und wie die Welt dann aussieht, weiß auch noch keiner. Die Wirtschaft muss sich erholen und trotz Impfungen wird Corona nun wie die Grippe immer ein Teil unseres Lebens bleiben. Werden wir zu Zeiten von Wellenausbrüchen nun immer Masken tragen müssen und weitere Lockdowns hinnehmen müssen? 

Ich halte mich also mal vorsichtig zurück, mache mir erstmal keine Hoffnungen auf Urlaubsreisen und investiere in mein neues Heim. Denn immerhin habe ich die Pandemie bisher gut überstanden, bin gesund geblieben und Dinge haben sich zum Positiven gewendet. Also eine komplett andere Situation, wie noch vor einem Jahr und sicher eine deutlich bessere Situation, als so mancher Selbstständiger, Kurzarbeiter oder Kranker von sich sagen kann.

In diesem Sinne, bleibt gesund und haltet durch. 

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel


Sonntag, 20. Dezember 2020

Außer Kontrolle


"Außer Kontrolle", diese Worte fielen mir gerade nach dem Winter-, ähm, Mittagsschlaf von einem namenhaften Medienanbieter per Eil-Push-Meldung ins Auge. In diesem Jahr kann mich ja nicht mehr viel schocken und so war meine Reaktion auch eher so: Was ist jetzt wieder...?

Auf der ehemaligen europäischen Insel ist also nun eine Mutation des Corona-Virus aufgetreten. So ansteckend und sich schnell ausbreitend, dass die Niederländer schon keine Flüge aus Lischen Königs Reich mehr rein lassen. Die Lage sei außer Kontrolle, so ein Politiker. 

Eine böse kleine Stimme in mir flüstert: Erst die deutsche Grenze dicht, jetzt die Luftgrenze. Die Niederländer ziehen hier gerade heimlich ihren "Nexit" durch. Aber das ist bloß mein Humor...

Und so gehe ich schon mal vorsichtshalber in Gedanken meinen Klopapiervorrat durch. Denn die Qualität der Meldung dürfte durchaus mal wieder geeignet sein, dass es den Deutschen auf den Hamstermagen schlägt. Und Feiertage stehen ja auch noch an. Mit dem ganzen Essen müssen da bestimmt alle wieder mehr aufs Klo...

Nur leider stehen da in der (Top/Eil)Meldung eine ganze Menge Dinge nicht.

Wir rekapitulieren mal. Nicht nur im "Empire" ist das Virus mutiert. Vor ein paar Wochen schon wurden in Dänemark Millionen Nerze wegen einer aufgetretenen Mutation gekeult. Mich hat viel mehr schockiert, dass es scheinbar immer noch eine hohe Nachfrage nach den Pelzen dieser süßen Tierchen gibt und ausgerechnet die Dänen in der Zucht groß dabei sind. Und das die Kadaver der armen Viecher nach dem häuten im ach so tollen Biodiesel landen. Aber gut.  

Und so ganz überraschend kam das mit der Mutation auch nicht. Denn Viren sind nun mal gut im Mutieren. Deshalb werden wir sie ja auch nie los. Die Grippe ist da ein gutes Beispiel. Jeden Winter gibt es neue Varianten. Vor ein paar Jahren, als die Grippeimpfung so hipp war, fragte ich mal meinen Hausarzt, ob das Sinn macht. Seine Antwort war: Bei den vielen Varianten der Grippe wäre es eher unwahrscheinlich, sich gerade das einzufangen, was im Impfstoff abgedeckt ist. Also: Nein. 

Das heißt nicht, dass ich mich nicht gegen Corona impfen lassen werde, sobald ich dem erlesenen Kreis der Auserkorenen angehören werde. Ich würde ja echt gern mal wieder ohne Maske persönliche Meetings machen können. Ich frage mich nur, wie lange es dauert, bis es einen neuen Impfstoff geben muss, weil die Variationen den Chemikern ein Schnippchen schlagen. 

Vorerst heißt es, dass der aktuelle Impfstoff auch die englische Mutation im Griff hat. Klingt fast wie ein Werbeslogan, flüstert die böse kleine Stimme. Denn auch wenn die Impfbereitschaft auf der Insel größer als in Deutschland ist, auch dort sind viele Gegner vertreten. Und UK hat fleißig aus dem klammen Staatssäckel eingekauft. Da gibt es so viel Raum für Spekulationen...

Auch, dass es noch keine gesicherten Erkenntnisse über die Ausbreitung und Folgen für die breite Masse gibt, muss man sich aus den Tiefen des Netz erlesen. Und auch scheint sie nicht schlimmer oder tödlicher zu verlaufen.

Aber das alles kann halt einfach nicht gegen eine so tolle Schlagzeile anstinken.

Hachja, die lieben Medien. Lassen unkontrolliert das Gesabbel von agendagesteuerten Politikern vom Stapel. Mitten rein ins Auditorium der eher nicht so (Internet-)Medienaffinen Meute.

Denn auch wenn man sich heute ein Leben Offline kaum mehr vorstellen kann, so lang ist es noch nicht her, dass die Netzwelle über uns hereinbrach. Vor ziemlich genau zehn Jahren habe ich mich unselbstständig gemacht und da steckte die Online-Medienwelt noch sehr in den Kinderschuhen. Nur sehr wenige Jahre zuvor wurde überhaupt erst in meiner Stammredaktion der erste Internetfähige Rechner aufgebaut. Unter den sehr kritischen Blicken und Kommentaren des Chefredakteurs. 

Neben der sehr schnellen Ausbreitung der Onlinewelt hat sich die reale Welt eher sehr langsam angepasst. Bis heute gibt es keine vernünftige Schulagenda um zumindest den Nachwuchs entsprechend im Umgang mit der Flut an leicht manipulierbaren Informationen zu erziehen. 

Ich erinnere mich noch, wie wir uns früher zum ersten April immer tolle Enten für die Zeitung ausdenken durften, Das hatte Tradition und trotzdem sind jedes Jahr X Menschen drauf reingefallen. Mit der Ausbreitung der Onlinewelt war es dann vorbei damit, denn die Reaktionen gerieten völlig außer Kontrolle und Varianten tauchten überall auf der Welt auf. Ja, auch Medien scheinen den Viren nicht unähnlich, wenn es ums Mutieren geht. Nur gibt es dagegen leider keine Impfung. Nur Bildung. Also theoretisch...

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel


Sonntag, 13. Dezember 2020

12 vom 12.12.20


Und schon sind wir beim letzten 12 von 12 für das legendäre Jahr 2020 angekommen. Der Plan war die Berge von Grünschnitt im Garten weiter zu dezimieren. Aber Petrus hatte Mitleid mit mir und meinem Kater, den ich von der Online-Weihnachtsfeier spazieren führte. Und so regnete es erstmal den ganzen Morgen. 

Einerseits ja nicht so schlimm, immerhin hab ich ab Donnerstag Urlaub und wollte das Thema dann anpacken. Aber mit dem anstehenden Lockdown wird das dann wieder so eine Sache. Denn ich werde dann wohl weder die Fräse bekommen, noch die Häkselei loswerden können. Weil ist dann ja wieder alles zu. 

Also gab es erst mal ganz gemütlich Frühstück. 


Gemütlich im wahrsten Sinne des Wortes, inklusive neuer Kuschelhose. Sooo schön warm 😊


Dann gings ans erste Geschenk auspacken. Kleine Aufmerksamkeit vom AG.


Meine Kopfschmerzen wollten trotz Chemienachschub immer noch nicht weg gehen und so blieb ich erst mal auf der Couch und habe seit langem mal wieder ein paar Spiele gedaddelt.



Dazu gemütliche Weihnachtsbeleuchtung


Und der legendäre Schoko-Rotein-Kuchen. So wie meine Oma den immer an den Adventswochenenden gemacht hat. War eigentlich für den Online-Adventskaffee Morgen. Aber der Kuchen wird noch bis in die nächste Woche reichen, da ich ihn ja allein essen muss. Zugegeben, ein Archivbild. Hatte vergessen zu knipsen...


Gegen Nachmittag wurde das Wetter dann doch noch etwas besser. Also ging es doch noch in den Garten. Dieses kleine Ding hier ist meine neue Wunderwaffe. Klein, aber oho...


Danach dann erst mal wieder Beine hoch. Seitdem ich den entsprechenden Sender abonniert habe, gibts hier meine Lieblingssendung, wann immer ich will 😎


Dann alles vorbereiten für den Online-Spieleabend. War sehr lustig.


Und dann gehts gleich ins Bettchen, noch ein paar Seiten in meinem Lieblings-Weihnachtsbuch lesen.


Ich wünsche euch allen einen schönen dritten Adventssonntag Morgen. Bleibt gesund.


Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel









Samstag, 5. Dezember 2020

WMDEDGT 12/20


 
Es ist Samstag! Noch 1,5 Wochen bis zum Urlaub! Boah, ich bin auch echt reif dafür. So sehr ich meinen Job liebe, aber ich brauch ne Pause.

Bin zwar nach Wochenrhythmus gegen sechs wach geworden, hab mich aber dann ganz dekadent wieder umgedreht und bin gegen 8.30 Uhr davon wach geworden, dass sich Leute lautstark vor meinem Fenster unterhalten haben. Aber was soll ich sagen, das hat bald ein Ende 😁😁😁

Ich habe nämlich endlich ein neues Zuhause gefunden. Und das war auch mal wieder so eine Sache. Ich hatte die Wohnung auf der einen Plattform gesehen und da musste man dann aber so einen teuren Account haben, um den Vermieter kontaktieren zu können. Und das sehe ich ja nicht ein. Aber siehe da, auf einer anderen Plattform war die Wohnung auch, nur hier waren die Bilder irgendwie verschwommen. Aber die kannte ich ja von der anderen Plattform und hier konnte ich nun den Vermieter kontaktieren. Ich musste dann eine Woche warten, bis ich die Wohnung besichtigen konnte.

Von den Bildern her waren ein paar Sachen nicht so toll, aber im Prinzip hatte die Wohnung alles, was ich wollte. Und siehe da, ein paar Sachen wurden schon behoben und weitere Sanierungsarbeiten gibt es vor meinem Einzug. Und dann ist alles supi 😁 Damit hat die nervige Suche endlich ein Ende. Nun gehts mit der Planung weiter. 

Aber erstmal gabs Frühstück. Mit neuer Salz-Karamell-Creme auf Toast. Hätte ich bis vor ein paar Monaten ja nie gedacht, dass süß und salzig so gut zusammen passen. 

Dann ging ich mal online beim Möbelschweden vorbei. Denn ich denke, da wird meine neue Küche herkommen. Der Vermieter hat mir die Raummaße geschickt, da kann ich konnte ich schon mal mit dem Planer etwas rumspielen. Dazu ein zweiter Kaffee. Die Sonne kam so langsam durch, So mag ich Samstag 😊

Während ich mich publikumstauglich machte, telefonierte ich mit einem Lieblingsmenschen. Dann gings erstmal zum Autohaus. Ich muss meinen Firmenwagen bestellen und weiß noch nicht genau, was ich für einen haben will. Also sah ich mir drei Modelle an und war ziemlich schnell sicher, welches Auto ich möchte,

Und weil ich quasi schon da war, beschloss ich mir die Küche meiner Wahl mal in Natura anzusehen. Vor der Tür stapelten sich die Menschen. Ging aber dann doch recht schnell vorwärts. Diese Quadratmeterbeschränkung für Geschäfte ist eh der Quatsch der Nation. Denn dann müsste man ja die Leute auch gleichmäßig auf die Fläche verteilen. Was natürlich nicht geht. Und Abstand halten ist auch nach wie vor für die meisten Leute keine Option. Nun ist die Luft im Schwedenhaus eh schon nie gut, aber gerade jetzt käme ich echt nicht auf die Idee mit ungeschützten Babys dort rumzuspazieren...

Meine Küche gefiel mir auch in der realen Welt sehr gut. Auf einen Beratungstermin habe ich dennoch erst mal verzichtet, denn die Schlange vor der Theke war enorm. Also habe ich mir noch fix eine Essgruppe und einen Höhenverstellbaren Schreibtisch angesehen - ist gekauft (also im Geiste). Dann brauch ich nur noch ein neues Bett. Aber da hat der Schwede nix, was mir so vorschwebt. 

Also suchte ich im Slalom das Weite. Next Stopp - Pizzaessen mit einer Freundin. Eigentlich wollte ich mir ihr Auto ansehen. Das stand nämlich auch auf der "Vielleich"-Liste. Aber wir hatten dann doch beide Hunger und die Pizza war echt der Hammer. 😋

Zuhause angekommen war mir erstmal frostig. Also heiße Dusche. Dann Couch und online mal zur Orientierung die Küche planen. Jetzt Harry Potter bei Weihnachtsbeleuchtung und dazu Keksteig naschen. 

Noch mehr WMDEDGT gibts hier

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel





12 vom 12.6.2025

Der Sommer zieht ein im Pott. Die nächsten Tage werden hochsommerlich. Heute musste ich mich aber erst nochmal ins Büro begeben. Mein letzte...