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Mittwoch, 5. August 2020

WMDEDGT 08/20


Heidewitzka, da hätte ich doch fast vergessen, dass schon wieder der 5. ist. Zeit für WMDEDGT?

Der Oberflächenprovider dieses Blogs hat nun auf eine neue Version umgestellt und ich musste gerade erstmal ein paar Sachen suchen. Das Handling von Fotos nervt jetzt ziemlich.

Also, zum Tag. Wach geworden bin ich um 8.30 Uhr. War spät gestern. Ich habe noch telefonisch bis nach Mitternacht mit einem Lieblingsmenschen Weltpolitik diskutiert. Und bis ich dann mal in den Federn war, war es halb zwei. Denn einfach mal so schlafen gehen, klappt gerade nicht gut. Mein Husten ist zurück. Und wenn auch kein Asthma mehr dabei ist, wenn ich nicht abends diverse Dinge tue und nehme, huste ich die Nacht durch. Ätzend. Morgen habe ich den nächsten Termin beim Facharzt. Mal sehen, was das gibt. Das muss jetzt mal aufhören. Es ist einfach gerade nicht die Zeit um Husten zu haben. 

Ansonsten ist der Hochsommer nun wieder im Anmarsch. Also habe ich den Schirm frühzeitig über die Terrasse gespannt, damit sich hier nicht alles so aufheizt. Und so Sachen wie Staubsaugen und Co. auch früh erledigt. In den kommenden Tagen werden wir wohl mehrfach Richtung 35 Grad marschieren. Vorsorglich habe ich mir schon eine Windmaschine im Netz bestellt. die dann auch passend heute geliefert wurde. Eingekauft hatte ich auch schon alles, so dass ich möglichst erstmal nicht mit Lappen im Gesicht in den Konsumtempel muss. Ich schwitze schon bei 20 Grad wie verrückt mit dem Ding. 

Bei warmem Wetter will mein Magen kein Frühstück, also gibts gegen Mittag ein paar Brötchen. Nach Kochen ist mir nämlich nicht.

Weiter ging der Tag mit Lernen für meine Zertifizierung und ein paar Recherchen. Aber so richtig in Gang komme ich heute irgendwie nicht. 

Zwischendurch checke ich meine Mails und wundere mich, wie bei dem Wetter ein Onlineretailer auf
die Idee kommt für Wollpullover zu werben. Da war wohl der Praktikant am Werk. 😂 Nicht ganz so lustig finde ich, dass ich mich auf der Second-Hand-Plattform nicht anmelden kann um meine Anfragen zu checken. Der Support schnallt nicht, was das Problem ist und sendet Standardantworten, das kann ich ja immer gut leiden... Im Laufe des Tages verschlimmbessert sich das Problem. Auch hier vermutlich gerade ein Praktikant am Werk. 

Für die Abendstunden hatte ich vorsorglich ein paar Klumpen Eis eingefroren, die dann in ein erfrischendes Fußbad kommen. Kühles Getränk und ein Buch dazu. Könnte alles schlimmer sein. 😎 Ich hatte sogar überlegt mir ein kleines Planschbecken auf die Terrasse zu stellen. Aber dann wiederum weiß ich ja auch, dass ich kommenden Sommer sehr wahrscheinlich nicht mehr hier wohne und wer weiß, wie viel Platz ich künftig habe. Also lassen wir das mal.

Dann gibts einen leckeren Salat zum Abendessen mit Avocado, Schinken, Walnüssen und Ziegenkäse. Lecker, aber so richtig Appetit habe ich heute nicht. Was ist denn da los?? 

Anschließend bekommen die Blumen noch Wasser und ich dann gleich in der Dusche auch noch. Und dann ist auch schon wieder der Tag rum.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel





Dienstag, 5. Mai 2020

WMDEDGT 05/20

Kinners, wo bleibt die Zeit bloß? Schon wieder ein Monat um. Schon wieder Zeit für WMDEDGT?

Der Tag begann echt mäßig. Hatte den Wecker großzügig auf acht gestellt. Um 6.50 Uhr wurde ich dann unsanft geweckt. Die neuen Nachbarn scheinen ganz nett zu sein aber ihr Hund hat die blöde Angewohnheit in sehr unpassenden Momenten zu bellen. Im Hausflur zum Beispiel. Also quasi mit Megafon. Diese Leute sollten mir später am Tag noch wegen was anderem begegnen.

Ich bin dann aber noch mal richtig tief eingeschlafen und entsprechend um acht hochgeschreckt. Danach war ich erst mal total Matsche. Auf dem Weg in die Küche bekam ich Nasenbluten. Ist nix Besonderes in Zusammenhang mit Heuschnupfen. Nervt aber und trug nicht gerade dazu bei, dass ich in die Gänge kam.

Aber half ja nix, ich hatte das Einkaufen schon gestern weg prokrastiniert (Autokorrektur sagt das heißt kastrationiert, ist das überhaupt ein Wort???). Und Anti-Heuschnupfen-Drogen waren auch alle. Also habe ich mich in ein zivilisiertes Outfit bugsiert und bin los.

Auch wenn die Sonne hier schon wieder vom blauen Himmel strahlt, ist es mit 13 Grad doch noch recht schattig. Aber bis Ende der Woche soll sich der Wert schon verdoppeln.

Am Konsumtempel angekommen, ging es erstmal zur Apotheke. Trotz riesiger Schilder schaffen es die Leute immer noch zur falschen Seite rein zu laufen. Aber wir tragen ja jetzt alle Maske, dann kann man ja wieder rumrempeln, ne?

Als die Apothekerin dann einer älteren Dame vor mir die Preise für Masken und Handschuhe mitteilte, musste ich schon schlucken. Hatte ja kürzlich erst im Netz mal geschaut, was sie kosten. Demnach müssen die Teile im stationären Handel mit Goldfaden genäht sein. Auch einen Euro für ein paar Handschuhe fand ich echt krass. Das sind diese Teile, die ich sonst zum basteln nehme. Da kostet die ganze Box zwei Euro! Und dann fragt die Dame, ob man die nur einmal verwenden kann und die Apothekerin so: Nö, die können sie mehrmals verwenden. Ja, lecker! Aber ich hab mir auf die Lippen gebissen. Jeder, der die Dinger mal anhatte, weiß genau, dass die nicht für den mehrmaligen Gebrauch bestimmt sind. Wird die Dame also hoffentlich auch kapieren.

Im Laden selbst ist bis auf die ganzen Schutzwände, Absperrungen, Durchsagen (bitte nicht hamstern) und Hinweisschilder (Maske auf, nur eine Person pro Einkauf, Abstand halten) alles beim Alten. Also vor Corona beim Alten. Sogar Klopapier und Desinfektionsmittel gibt es wieder in den üblichen Mengen.

Ich hab so nebenbei ein paar Grillvorräte aufgestockt und bei den Würstchen musste ich echt schlucken. Sechs Euro für vier ganz normale Würstchen! Waren die immer schon so teuer? Ich meine die lagen letztes Jahr noch bei drei Euro? Hab ich dann auch nicht gekauft. Ansonsten gehen die Fleischpreise wieder einigermaßen. Speziell wenn man auf Angebote achtet.

Dann gings erstmal zurück nach Hause. Auf dem Rückweg kurz nicht aufgepasst und zu sehr ins Taschentuch getrötet und schon sah ich wieder rot. Hachja...

Zum Mittag gab es dann Salat mit Pute und Cesar-Dressing. Ich hatte letzte Woche ein "Regrow"-Projekt ausprobiert. Dabei wird der Stumpf vom Salat (hier Romana-Herzen) in Wasser gestellt und dann wächst der Salat nach. Das hat so gut geklappt, dass ich das jetzt auch noch mit großen Romanastümpfen ausprobiere. Muss das ganze dann mal noch einpflanzen. Bilder gibts dann die Tage.

Nachmittags musste ich dann zum Arzt. Nachdem mein Husten hier so aus dem Ruder läuft, sollte sich das mal ein Fachmann ansehen. Auch hier ist nun Plexiglas am Empfang angesagt und die Patienten hatten Masken auf. Kurzer Schnack mit Herrn Doktor. Er hatte unter 1000 Patienten einen  bekannten Coronafall. Er und sein Team sind bisher verschont geblieben (knock, knock). Dass mein Husten rein allergisch ist, glaubt er noch nicht so ganz. Aber er behandelt jetzt erstmal auf allergisches Asthma. Das Medikament sollte sehr schnell anschlagen. Kommende Woche wird dann nochmal gecheckt.

Wieder Zuhause hatte ich eine wütende Nachricht von meiner Nachbarin. Bei den neuen Nachbarn liegt der Hasenstall voll Plastikmüll und der Hund scheißt den ganzen Garten voll.

Dazu gibts eine Hintergrundstory von zwei verschiedenen vorher dort wohnenden Menschen mit Haustieren und diversen Zwischenfällen. U.a. den Garten zum Hundeklo machen. Mir ist es ja egal, wo sie die Tiere ihre Geschäfte machen lassen. Und wer dann daneben noch grillen will, bitteschön. Nicht mein Bier. Aber wenn es dann bis in mein Wohnzimmer stinkt und Fliegenschwärme durch den Garten ziehen, finde  ich das weniger lustig.

Schon mehrfach erzählte die Nachbarin, dass der neue Hund auch wieder in den Garten macht und die Haufen liegen bleiben. Und ich wunderte mich, warum es im Garten immer noch so komisch stinkt und wo schon wieder die ganzen dicken Fliegen herkommen. Nach der Mäusesichtung hatte ich ja alles mit Essig getränkt und akribisch nach Tierleichen im Gebüsch gesucht. Aber der Geruch kam immer wieder. Heute wars mal wieder richtig eklig. Ein riesen Haufen lag quasi direkt neben meiner Terrasse. Ich hab dann mal ganz nett angefragt, ob die Nachbarn bitte die Hinterlassenschaften sofort beseitigen können. Sehr zerknirscht murmelte der Nachbar was von: "Ja, das hat sich jetzt etwas gehäuft." Ja, kann man wohl sagen! Also mal abwarten, ob das Gestinke jetzt aufhört.

Und das wars dann auch schon wieder für heute.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel


Donnerstag, 5. März 2020

WMDEDGT 03/20

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Ja, das frage ich mich auch manchmal in den letzten Wochen. Sehr viel rumhängen vor allem. Weil Petrus mir einen Vorhang aus Regen vor die Ausgänge hängt (und keine Besserung in Sicht), ich immer noch im Winterschlafmodus bin oder vielleicht auch einfach nur faul. Erstaunlich, wie die Tage trotzdem so dahin fliegen.

Immerhin war ich gestern mal vor zwölf im Bett und entsprechend früh wach. Was auch damit zusammenhing, dass mal wieder irgendwer auf der Straße einen Dezibeltest mit seinen (ihren?) Autotüren veranstaltete. Argh!

Also erst mal eine kleine Whatsapp-Runde, während ich noch im Bett lag. Zwei Freundinnen bereiten sich gerade, ebenso wie ich, auf Vorstellungsgespräche vor. Wir Unruhegeister. Viele gedrückte Daumen und hoffentlich sind es endlich die Traumjobs.

Weiter im Programm mit dem Frühstück. Ich bin ja so gar kein Morgenmensch und deshalb zelebriere ich es derzeit, morgens mein ganz eigenes Tempo gehen zu können.

Danach geht es ans Ausmisten. Hab ich zwar letztes Jahr schon im großen Stil gemacht. Aber irgendwie steht schon wieder alles voll. Wo kommt das ganze Zeug schon wieder her?  Ich hasse es, wenn überall Kram steht. Also nochmal von vorn das Ganze. Ich stelle fest, dass ich besser im Ausmisten werde. Konsequenter vor allem. Und auch der Drang unsinniges Zeug zu kaufen ist nicht mehr so ausgeprägt.

Gut, Klamotten habe ich schon deshalb zu viel, weil ich die gesamte Größenpalette hier habe. Die Zelte brauch ich derzeit ja noch, auch wenn manches schon deutlich lockerer sitzt. Und die kleineren Sachen sollen ja demnächst wieder passen und getragen werden. Immerhin habe ich mir ein striktes Shoppingverbot auferlegt. Will in der jetzigen Größe nichts Neues mehr kaufen. Und wenn die schon vorhandenen Sachen nicht mehr passen, gehen sie in die ewigen Jagdgründe ein.

Bilanz für heute:

Der Schrank, in dem sich seit Jahren Wein- und Sektgeschenke angesammelt haben, ist nun fast leer, bzw. enthält Dinge, die woanders rumstanden und da nicht hingehörten. Nein, ich habe mich nicht voll laufen lassen 😎Aber nachdem ich letztens einem Besuch ein Glas anbot und feststellte, dass ich 12 Jahre alten Wein beherbergte, der aufgrund unsachgemäßer Lagerung nicht mehr genießbar war, habe ich alle älteren Semester nun entsorgt. bevor hier noch einer Magenprobleme bekommt. Ich trinke das Zeug eh nur selten und kaufe wenn dann das ein, was ich mag.

Die Schublade unter dem Herd, in die so einige Sachen gewandert sind, die man mal praktisch fand, aber dann nie mehr benutzt hat, wurde nun auf Dinge reduziert, die ich wirklich benutze. Wie viele angebrochene Packungen Müllbeutel da zu Tage kamen... Manche Dinge konnte ich nicht einmal identifizieren. Vermutlich gehören die irgendwo zu. Aber ich hab sie jetzt lang genug nicht vermisst. Wobei ich es schon erstaunlich finde, dass man Sachen in seinem Heim hat, von dem man sich partout nicht mehr erinnern kann, was es ist oder wo es herkam... Direkt mit in dem Müll gewandert sind diverse Schalen. Entweder so gar nicht mehr mein Geschmack oder doppelt und dreifach vorhanden, aber nicht nötig (aber auch nicht mehr zum Weitergeben brauchbar). Wenn ich mal so zusammenrechne, wie wie viel Geld ich schon für Zeug ausgegeben und dann weg geworfen habe. Ne, lass ich lieber...

Der Aktenschrank enthält nun deutlich weniger Akten, denn vieles war einfach so veraltet, das brauche ich eh nicht mehr. Vieles ist ja glücklicherweise inzwischen auch digitalisiert. Und so Aktenordner brauchen einfach viel zu viel Platz. Mir tun jetzt die Hände weh von dem ganzen Papier zerschreddern (ohne Schredder). Aber es ist wieder Platz und Ordnung.

Müllsäcke sind auch schon entsorgt. Dabei bin ich dann auch noch nass geworden. Wettermäßig haben wir gerade November.

Also jetzt noch ein kleiner Abendsnack mit Lieblingsserie, duschen, Couch. Wenig spektakulärer Tag, aber immerhin ein produktiver.

Verregnete Grüße aus Ruhr York

Pottnudel

Mittwoch, 5. Februar 2020

WMDEDGT 02/20

Der Tag beginnt wie jeden Mittwoch seit dem 01.01. auf der Waage. Es geht weiter bergab, wie geplant. 😁 Mit mehr Sport und weniger Kalorien trage ich immerhin schon sieben Kilo weniger mit mir rum. Der Muskelkater ist mein ständiger Begleiter, aber ich fühle mich trotzdem schon viel besser.

Inzwischen ist es auch hell geworden und wie es die Wetterfrösche versprochen haben, ist es endlich mal trocken und der Himmel ist klar. Gestern gab es gleich zwei Mal Hochwasser-Alarm per App. Ich werfe einen prüfenden Blick in den Garten. Gestern erfuhr ich von einer Nachbarin, dass sie einen Fuchs in meinem Garten gesehen hat. Schon etwas ungewöhnlich am helllichten Tag mitten in der Stadt. Aber ich sehe nichts. Also gehts erst einmal ans Frühstück machen.

Danach ein bisschen Hausarbeit und Papierkram, danach könnte ich im stehen einschlafen. Also gönne ich mir ein Mittagsnickerchen. Danach bin ich wieder fit und will endlich in die Sonne. Zuerst gehts nach Rüttenscheid, Ein bisschen bummeln und was Süßes.


Der Kuchen ist mäßig, aber die Kekse sind der Hammer. Wie praktisch, dass man sie gleich vor Ort kaufen kann 😁

Weiter gehts zum Grugapark. Seit Samstag ist wieder Parkleuchten. Wie erwartet ist nicht viel los mitten in der Woche. Mit ein paar Plätzchen vertreibe ich mir die Zeit, bis es dunkler wird.


Eine Ente möchte wohl auch gern etwas knabbern und wirft sich vor einem Scheinwerfer in Pose 😁

Dann gehts auf Fototour durch den Park. Aber dieses Jahr sind  weniger Projekte dabei und manche Bereiche werden nicht angeschaltet. Nach zwei Stunden sind meine Oberschenkel tiefgefroren.








Dann gehts ab nach Hause. Unter der Dusche wieder auftauen und dann ab auf die Couch. Fotos durchsehen und bloggen. Dann mal schauen, was sonst noch so im Netz los war.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel





Sonntag, 5. Januar 2020

WMDEDGT 01/20

Ha, gerade noch dran gedacht: Schreib 20 nicht 19. Und was hab ich gemacht? Natürlich 19 geschrieben... Es ist wieder ein Monat rum und hier wird wie an jedem 5. gesammelt.

Es ist Sonntag und der Himmel ist grau, grau, grau, grauuuuu...  Boah, ich mag so eine Art von Winter ja gar nicht. Dann doch lieber Schnee...

Ich hatte mich mit Freundinnen zum Frühstück verabredet und hatte ein paar Mitbringsel versprochen und stand somit erst einmal in der Küche zum Obst schnippeln. Prompt kam ich dann auch noch zu spät, da mein Zeitmanagement irgendwie suboptimal war.

Nach gemütlicher Runde habe ich erst noch überlegt, ob ich mir meine Knipse schnappe und ein paar Fotos schieße, aber bei dem Wetter schickt man ja nicht mal den Hund gern vor die Tür und die Kamera dann auch nicht.

Neben der weiteren Jobsuche habe ich mich dann noch kreativ betätigt. Ich male ja total gern, bin aber nicht unbedingt begabt. Und so habe ich als Kind schon gern malen nach Zahlen gemacht. Und siehe da, es gibt echt schöne Motive für Erwachsene. Ruck Zuck waren drei Stunden um und mein Magen erinnerte mich knurrend, dass ich für heute noch ein Experiment im Kühlschrank hatte.

Ich surfe zwar nicht mit auf der veganen Januarwelle, probiere aber gern immer mal wieder Fleischsubstitute aus. Und somit war heute der "Incredible Burger" an der Reihe (keine Werbung, habs bezahlt und wurde nicht um Produktnennung gebeten). Nun muss ich dazu sagen, ich gehe nicht mit der Erwartung an solche
Produkte ran, dass Geschmack und Textur genau wie Fleisch sein müssen. Denn das ist für mich nicht der Sinn der Sache. Aber diese Patties sind doch recht nah am echten Fleisch dran. Einen leicht sauren und chemischen (?) Geruch und Beigeschmack hat die Sache, was aber von der roten Beete kommen kann, die drin ist. Und die mag ich absolut gar nicht. Aber der Geschmack ist nicht dominant, also geht es. Schmeckt eigentlich echt gut und ist preislich auch akzeptabel. Darf also mal wieder auf den Teller. Das einzige komische war, dass das Brät einen dicken schwarzen Bodensatz in der Pfanne hinterlassen hat, den ich jetzt erst einmal einweiche und dann hoffentlich wieder raus bekomme.

Dann wird noch Nummer 6 zu Ende ausgemalt und ein bisschen für den Rücken und die Figur geturnt. Gute Vorsätze und so.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel





Freitag, 6. Dezember 2019

WMDEDGT 12/19

Ja, was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Zum Beispiel vergessen, dass der 5. ist und Zeit für WMDEDGT? Fiel mir dann heute früh wieder ein. Upsi...

Aber so ganz verkalkt bin ich dann ja doch noch nicht und so weiß ich natürlich auch heute noch, was gestern los war. Zumal der Tag es in sich hatte.

Da ich am Vorabend spät Zuhause war, brauchte ich wenigstens nicht kratzen. Die Wiese war nicht so gut dran und zuckerweiß eingefroren. Auf der Autobahn dann mal wieder ein spektakulärer Sonnenaufgang. Aber der Verkehr lief gut und da lass ich lieber die Hände am Steuer. Da könnte man mal einen klitzekleinen Stau gebrauchen, aber neeee...

Um neun ging es in einen ganztägigen Workshop. Schon nach wenigen Minuten begann das Debakel. Der Chef hatte mal wieder gute Laune und das heißt bei ihm, dass er dann gern andere runter macht. Und so ließ er seine Laune an dem Berater aus. Ich habe mich so geschämt.

So richtig traurig war, dass die meisten Kollegen im Raum noch sehr jung sind und sich auch manchmal noch nicht zu benehmen wissen. Und dann lernen sie von so einem "Vorbild". Prompt meinten ein paar Juniors ebenfalls die dicke Lippe riskieren zu müssen. Als der Chef schließlich weg war, habe ich dann kurzfristig das Ruder übernommen und in die Bahnen gelenkt, wo solche Veranstaltungen hingehören. So konnte sich der Berater kurz sammeln und dann hat er wirklich gut abgeliefert. Eine Kollegin stürmte dann zwar irgendwann beleidigt raus, weil sie die Ratschläge als Kritik verstand. Aber man kann sie nicht alle retten. Der Rest arbeitete konzentriert mit und der Tenor war ganz klar, alle hatten etwas gelernt.

Ich  musste dann gegen Mittag raus aus dem Workshop, weil mal wieder die Welt unterzugehen drohte. So meinte zumindest die eine Partei. Die andere Partei war tiefenentspannt und rückte erst mit der Sprache raus, als ich Anstalten machte, den Raum endgültig zu verlassen. Es ist schon lustig, wenn bei manchen die Kacke so richtig dampft und sie dennoch im Brustton der Überzeugung sagen können, sie hätten alles im Griff.

Wieder im Büro signalisierte mein Handy blinkend einen eingehend Anruf. Einladung zum Vorstellungsgespräch 😁 Danke Universum, das kam passend. Und so konnte ich den Rest des Tages noch mit recht viel Schwung Ballparkpricing machen.

Da war mir auch der Stau auf dem Rückweg vollkommen egal. Also bitte mal am 16. die Daumen drücken. Das ist nämlich ein Unternehmen, mit dem ich schon länger liebäugle. Danke 💗

Und nun steht das Wochenende an. Der Urlaub rückt näher. Der neue Job vielleicht auch? Eventuell noch als Weihnachtsgeschenk?

Schalten Sie auch nächstes Mal wieder ein... Ähm, ja, ne. Also erstmal ein schönes zweites Adventswochenende.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel



Dienstag, 5. November 2019

WMDEDGT? 11/19

Es ist wieder der 5. und damit Zeit für WMDEDGT?

Ich hatte heute noch frei. Ausschlafen ist bei mir ja inzwischen nicht mehr so angesagt, also war ich um 7.30 Uhr wach. Die Straßenreinigung war daran aber auch nicht ganz unbeteiligt...

Also erst einmal ganz gemütlich unter zur Hilfenahme von Leuchtmitteln gefrühstückt. Denn heute war so richtig November.

Dann etwas rumgedadddelt, ein paar Folgen "The Middle" geschaut und gefaulenzt. Gegen Mittag dann aufgerafft und  zu einem Dekoladen gefahren. Mal schauen, was die Weihnachtskollektion so zu bieten hat.

Dort angekommen musste ich zwei Mal um den Pudding fahren, bis ich einen Parkplatz gefunden hatte. Soll nochmal einer sagen, die Leute hätten kein Geld. Hoch gefüllte Wagen wurden durch viel zu enge Gänge geschoben. Während man früher noch auf die Mitmenschen achtete, wird heute knallhart über Füße gefahren, rumgerempelt und auseinander gerissen. Schließlich die entnervte Durchsage einer Verkäuferin, man möge doch bitte nicht alles auspacken und die Kartons klauen. Jaja, Benehmen war gestern. Ich hatte dann irgendwann keine Lust mehr auf die durchgeknallte Meute und türmte ohne Beute. Ist auch nicht so, als hätte ich hier keine X Kisten mit Weihnachtskram stehen. Und ein paar Kleinigkeiten hatte ich gestern bereits geshoppt.

Dann noch fix zum Supermarkt gegenüber gelaufen und ein paar Dinge besorgt, die gestern nicht zu kriegen waren. Und da standen sie dann wieder, die Schokokugeln mit dem Knisterzucker drin. So lecker. Es knistert gerade in meinem Mund 😆

Und dann ging's Zuhause erstmal ans Auto ausladen. Gestern Abend war hier mal wieder der Parkplatznotstand ausgebrochen und ich hatte absolut keine Lust noch mehrmals im Regen um den Block zu laufen. Ich hatte meinen Auslauf schon beim Shoppen gehabt. Weiter ging's an den Vorratsschrank. Ich lese gerade "One Second After" und bin dabei auf die Idee gekommen, dass ich mal wieder ein paar Konserven einkaufen könnte. Nicht, dass ich Morgen mit einem Weltuntergang rechne, dann brauch ich das Zeugs eh nicht mehr. Aber die Rüsselpest grassiert weiter und es ist wohl nur eine Frage der Zeit bis es mich wieder erwischt. Dann ist es ganz gut etwas Essbares in Reichweite zu haben, wenn man ein paar Tage ans Bett gefesselt ist. Oder es mal wieder länger im Büro gedauert hat und mit den Öffnungszeiten der Konsumtempel kollidiert. Dabei hab ich dann gleich noch den ganzen Schrank neu geordnet und bemerkt, dass die Abteilung Nervennahrung nicht gerade üppig gefüllt ist. Also habe ich im Netz noch eine Tüte Retrosüßigkeiten geordert.

Dann noch etwas gehausarbeitet und neu dekoriert. Gefällt mir aber noch nicht so, also noch etwas bestellt. Irgendwer muss die Wirtschaft ja am Laufen halten.

Dann musste der fiese kleine Ball ran. Denn mein Rücken hat das Wochenende auf der Besuchercouch nicht so gemocht. Nach 15 schmerzerfüllten Minuten war mir dann aber ganz leicht und tiefenentspannt. Heiße Dusche hinterher und nun fühle ich mich wie nach zwei Wochen Karibikurlaub. Ist schon witzig, das kleine Ding liegt immer in Reichweite, aber ich knirsche lieber zwei Tage mit den Zähnen, bevor ich es dann mal benutze. Erstaunlich, dass mein Hirn es durch die Uni geschafft hat...

Zum krönenden Abschluss gab's dann noch Gänsekeule mit Rotkohl und Klößen. Der Kohl war aus  dem alten Vorrat und der beste Beweiß, dass lange lagern nicht gerade den Geschmack verbessert. Die nächsten zwei Tage gehen die Reste mit zur Arbeit. Aber ohne Kraut.

Und dann ist der Fünfte schon wieder rum und mein Kurzurlaub auch. Aber Ende November wird das noch einmal wiederholt. Und zwei nicht verplante Urlaubstage warten ja auch noch. Hach 😁

Jetzt geht's erst einmal Richtung Bett. Einkuscheln und Katastrophenbuch weiterlesen. Und fürs gute Gewissen gehen die Knisterkugeln jetzt in den Schrank und stattdessen gibt's noch ein paar Vitamine.

Entspannte Grüße aus Ruhr York

Pottnudel



Samstag, 5. Oktober 2019

#WMDEDGT 1019

Es ist der 5., Zeit für WMDEDGT?


Vor allem aber ist Samstag. Mein Tag. Und da ich den Feiertag weise genutzt habe, musste ich mich heute um fast keine Haushaltspflichten kümmern.

Zuerst mal hab ich bis zwei Uhr früh Netflix geschaut und nebenbei meine letzten Gutscheine von meinem alten AG beim Onlineshoppen auf den Kopf gehauen.

Um sechs meinte meine innere Uhr, es sei mehr als Zeit aufzustehen. Ich konnte dann aber doch noch bis acht weiterschlafen, dann ging es in der Elefantentanzschule über mir mal wieder rund.

Beim Frühstück habe ich einer Freundin aus Spanien ein paar Nachrichten geschrieben. Sie könnte mit der Kündigungsaktion beim meinem alten AG letzte Woche auch die rote Karte bekommen haben. Aber sie urlaubt gerade in Jordanien und brachte das Thema von sich aus nicht an, also hab ich auch nicht gefragt. Nicht, dass ich am Ende die schlechten Nachrichten überbringe. Ich hoffe sie sie ist verschont geblieben oder kann in einer anderen Abteilung weitermachen.

Und wo ich ihr gerade noch von unserem goldenen Herbsttag berichte, tropft es auch schon wieder los. Also beschäftige ich mich noch etwas mit dem Thema Indian-Summer 2020.

Obwohl ich gestern schon die meisten Einkäufe gemacht habe, konnte ich mich da noch nicht entscheiden, was es am Wochenende zu essen geben soll. Wenig Aufwand ist die Prämisse, denn ich bin etwas angeschlagen und will vor allem entspannen.

Also auf zum Supermarkt. Kleiner Nahkampf mit der SB-Kasse. Dann gings weiter zu meinem Lieblingshofladen hier im Pott. Neben den ganzjährig frischen und leckeren Sachen dort, gibt es im Herbst immer Berge von Kürbissen. Sieht man schon von Weitem. Mangels Parkplätzen musste ich am Straßenrand parken. Aber es lohnte sich wie immer. Jede Menge Familien suchten sich ihre Kürbisse aus. Manche waren so schwer, dass die Leute sie kaum tragen konnten. An der Kasse lag ein wahres Monster auf der Wage und die Verkäuferin kam an ihre Grenzen.  Ich überlegte auch kurz, ob ich nicht ein paar Kürbisse schnitzen soll. Aber beim Gedanken an die Sauerei und mein Wochenendmotto ließ ich es dann doch. Der Oktober ist noch lang, kann ich immer noch machen.

Ich stand gerade vor dem Wurstregal, als zwei süße ältere Ladies vorbeikamen und dem jungen Mann, der Waren einräumte ganz aufgeregt erzählten, dass sie zum ersten Mal hier sind und wie toll es hier doch ist. Ich konnte mir das grinsen nicht verkneifen, entschied mich für hausgemachte Leberwurst und Hofkäse und hielt noch am Kuchenstand an. Die Kalorienzufuhr für heute und Morgen ist gesichert.

 Auf dem Rückweg ging es erst an Blumenwiesen vorbei und wenige Minuten später an der Grugahalle. Es ist immer wieder faszinierend, wie nah hier Natur und Großstadt zusammenliegen. Die Grugahalle erinnert mich immer wieder an meine Kindheit. Ich wollte damals so gern aus dem Kleinkaff raus, in dem ich lebte. Essen schien so weit weg und ich war total beeindruckt, wenn ich mal für einen Tag mit Freundinnen zum Shoppen in die große weite Welt durfte. In eben jener Halle trat in meiner Kindheit meine Lieblingsband auf und ich wollte unbedingt da hin. Durfte ich aber nicht. Und so nahm ich mir vor, wenn ich erwachsen bin, werde ich auf tausend Konzerte gehen, wann immer ich will. Naja, der Wunsch hat dann doch ziemlich nachgelassen. Aber immerhin wohne ich heute hier und könnte theoretisch. 😁

Heute war mir aber eher nach Couch, als nach großer weiter Welt und so gab es erstmal ein Kaffeepäuschen mit Hofladenkuchen. Lecker!

Dann fiel meinem virenbefallenen Hirn wieder ein, dass ja noch die Einkäufe im Auto sind. Auf dem Weg hinaus kam ich mir beobachtet vor.

Diese Herrschaften warten darauf, dass weitere Nüsse von den Bäumen vor dem Haus fallen. Da sie oft noch in stacheligen Hülle stecken warten die Tauben auf den Fenstersimsen, dass ein Auto drüber fährt und sie dann die zermatschten Kerne aufpicken können. Ziemlich schlau. Blöd aber auch, dass alles was in so eine Taube reingeht, auch irgendwann wieder raus muss. Und so sehen hier die Autos im Herbst oft abenteuerlich aus. Meines besonders oft, da ich abends erst spät Zuhause bin und dann meist nur noch unter den Bäumen Platz zum parken ist. Und die Nutzen die Tauben morgens als Donnerbalken.

Aber nicht nur die Tauben mögen Nüsse. Die Eichhörnchen auch. Und bei den Streitereien mit den Tauben geht es gern mal über Tische und Bänke.Oder eben über die Autos. Dann habe ich morgens zusätzlich Pfotenmuster auf dem Lack. Und Nüsse in den Beeten und Blumentöpfen, wo die Eichhörnchen sich Wintervorräte anlegen. Die Reste finde ich dann im Frühjahr beim Blumen pflanzen.

Dann gibt es noch eine weitere Interessengruppe, die Raben und Krähen. Die interessieren sich weniger für die Nüsse, als mehr für die Tauben. Über die Jahre hat es hier manches Massaker gegeben. Und nicht immer gewinnen die Raubvögel. Vor ein paar Jahren verlagerte sich das Gerangel nachts in meinen Garten. Da es zu dunkel war, könnte ich nur die akustische Version verfolgen. Am nächsten Morgen lag ein Toter Jungvogel auf dem Rasen. Im Eifer des Gefechts ist er wohl auch noch in den Teich gefallen.

Momentan sind die Nüsse aber erst einmal rar. Beim Sturm letztes Wochenende sind sie in Massen auf die Straße gefallen. Die ganze Nacht war das Krachen zu hören, als würden die Autos über Lagen von Luftpolsterfolie fahren. Ein Nachbar erbarmte sich am nächsten Morgen und fegte die ganze Straße ab. Gut für mich, denn ich kann wieder durchschlafen. Blöd für die Nussmafia.

Aber ich weiche vom Thema ab. Also erstmal Einkäufe wegräumen. Es handelt sich hier nicht um Werbung. Ich zahle für das Zeug. Zum Abendessen sollte es Aligot (Käse-Kartoffelpüree) und Bratwurst geben. Dazu Gurkensalat. So ein richtig schönes Herbstessen. Und dazu zum 1006. Mal Harry Potter im TV. Ich kann die Filme quasi mitsprechen, aber könnte sie mir immer wieder ansehen. Früher habe ich die Bücher gelesen und als die Filme dann in die Kinos kamen, war alles so, wie ich mir es immer vorgestellt hatte. Dabei ist es ja meist eher so, dass man sich die Sachen in den Büchern ganz anders ausgemalt hatte.

Eigentlich wollte ich dann noch etwas rausgehen, aber das Wetter konnte sich nicht so recht entscheiden, ob es nun regnen oder Sonne scheinen soll. Und ich war auch einfach nur müde und ein paar neue Bücher warteten ja auch noch auf mich. Und so gewann die Couch. Lesen, Surfen, Dösen. Muss auch mal sein.

Entspannte Grüße aus Ruhr York

Pottnudel

Donnerstag, 5. September 2019

#WMDEDGT 0919

Schon wider ein Monat rum? Und wieder kommt die Frage, was mache ich eigentlich den ganzen Tag?

Nach langem Urlaub hat mich die Arbeitswelt seit Montag wieder. Darauf noch einmal ein Bild vom Strand. Meine Urlaubsbräune ist nämlich nicht mehr vorzeigbar.

Nun also gleicher Job, neuer Arbeitgeber, neue Stadt, neue Branche. Viele neue Eindrücke, Namen und Dinge, die in mein noch im Ruhemodus arbeitendes Hirn müssen. 

Am meisten Respekt hatte ich vor dem längeren Arbeitsweg, aber *klopfaufholz* noch geht es. Aber es wird Tage geben, dann werde ich es hassen. Wenn es gut läuft und ich da länger blieben will (und die mich auch behalten wollen), werde ich wohl kommendes Jahr näher ran ziehen. Und bald kommt auch die Gleitzeit, dann muss ich morgens nicht so rumstressen, wenn es mal knapp wird.

Also, was mache ich nun den ganzen Tag. Neben den örtlichen Regeln und Gepflogenheiten lernen, habe ich schon mein erstes Projekt begonnen. Anforderungs- und Machbarkeitsanalyse ist angesagt. Ich kenne den Laden ja selbst noch nicht und lerne so nebenbei mal eben schnell die ganze Infrastruktur kennen. Nebenbei etliche strategische Termine. Montag mal eben gleich 12 Stunden.  Abends rauch mir der Schädel.

So auch heute.

Schon um 4.38 Uhr war ich wach. 20 Minuten vor dem Wecker. Naja,wach ist relativ. Aber dann noch einmal einschlafen ist tödlich. Also raus aus den Federn. Das Fitnessarmband lobt mich trotzdem für guten Schlaf. Ich brauch trotzdem erstmal Kaffee.

Verkehr geht heute erstaunlich gut. So habe ich noch Zeit in Ruhe Vorbereitungen zu treffen. Dann heißt es Workshop-Marathon. Am Ende rauchen uns allen die Köpfe. So intensiv in die Prozesse geschaut hat wohl bisher noch keiner.

Zwischendurch schnell eine Pizza verschlungen und Bluse versaut. Jede Menge Memos geschrieben. Da muss ich Morgen mal durch.

Schnell noch ein paar Kennzahlen in Excel verfrachtet und dann ist der Tag schon fast wieder rum. 

Im Auto ging es heute auch recht zügig zurück, nachdem ich die letzten zwei Tage immer stecken geblieben bin. Super nervig. Zumal es keinen Grund gab, wie  einen Unfall oder einen Weltuntergang oder so.

Naja. Aufgrund schlechter Planung muss ich auch noch einkaufen, damit ich Morgen nicht verhungere. Bisher gings immer mit den Kollegen ums Eck. Hier gibts nichts weiter in der Nähe.  Aber ich muss das besser planen und vorkochen. Ich kann dieses Fertigfutter einfach nicht leiden und jeden Tag Pizza geht auch nicht...

Leider reagieren mein Arm und meine Schulter sehr ungnädig auf das Urlaubsende. Da muss ich dringend was machen. Physio musste leider ausfallen. Aber das sind auch nur noch zwei Behandlungen.

Für heute habe ich mir aber erstmal vorgenommen endlich früh ins Bett zu gehen. Das geht mit meinem neuen Kautschuk-Kissen übrigens super, also das Schlafen, nicht das Früh.

Ewig hab ich nach einem Kissen gesucht, dass sich nachts nicht wie ein Kraken um meinen Kopf wickelt und mich so nervte, dass ich mit den Zähnen knirschte.

So richtig der Hit war das Kissen am Anfang leider nicht. Ich packte es aus, brachte es ins Bett und als ich später ins Schlafzimmer kam, stank es gewaltig. Trotz offener Fenster. Also habe ich das Ding erst einmal auf die Terrasse verbannt. Zwei Wochen lang. Und trotzdem konnte ich es noch deutlich riechen, wenn ich dran vorbei ging.

Schließlich schleppte ich in die Dusche und wusch es. Das Auswringen war mehr als Schweißtreibend und schließlich musste ich es in Handtücher wickeln und drauf rumlaufen, um das Wasser wieder rauzukriegen. Dann nochmal eine Woche lüften. Es wurde besser, aber immer noch nicht toll. Also habe ich diese kleinen Säckchen mit Duftperlen gekauft, die so nach Weichspüler riechen und habe sie zwischen Kissen und  Schonbezug gestopft. Zwei Kissenhüllen drum. Nun war es erträglich. Etwas krasser Duft á la Frühlingswind. Aber immer noch besser als Gummi Deluxe.

Nachdem sich mein Nacken sehr über die neue Schlaflage beschwert hat, findet er es nun gut. Ich schlafe tiefer und wache seltener auf. Zumindest merke ich es nicht mehr. Mein Armband schon. Aber man kann es nicht allen Recht machen 😎

Müde Grüße aus Ruhr York

Pottnudel

Dienstag, 6. August 2019

#WMDEDGT 0819

Cooler Titel, oder? Hab ich gerade im Netz gefunden. Es steht für "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" und ist jeden 5. eines Monats fällig. Ja, ich weiß, da bin ich etwas spät dran. Als Blog-Neuling erlaube ich mir heute noch nachzuliefern. Muss mich ja erstmal zurechtfinden hier 😎

Die Idee stammt übrigens von  hier.

Also dann mal los. Woche vier von sieben des längsten Urlaubs meines Lebens geht los. Sind echt schon drei Wochen rum? Ich hab zwar schon einiges  geschafft, aber auch manchen Tag hemmungslos gefaulenzt. Ab jetzt muss ich mich aber wieder mehr bewegen, damit sich der Physiotherapeut nicht umsonst an mir rumschraubt. Der hat mich übrigens letzte Woche ganz schön verunstaltet.

Aber was soll ich sagen, es hilft.

Aber bevor ich heute weiter an meinem Rücken arbeite, gehts erstmal einkaufen, denn mein traditionelles Glas Saft am Morgen
bleibt erstmal leer. Schlechte Ressourcen-Planung nennt man das.

Im Supermarkt stolpere ich erst einmal über beste Nachbarin der Welt. Kurzer Schnack und dann gehts mit Brötchen, Saft und Grünzeug nach Hause.



Danach musste ich mich dann noch einmal dem Fruchtfliegenproblem annehmen. Denn auch gestern früh kamen mir wieder einige der Biester aus dem Mülleimer entgegen. Das Ding ist nagelneu und es war nichts drin, was ich aus Sicht einer Fruchtfliege attraktiv gefunden hätte. Nun kann ich nicht jeden Tag den ganzen Mülleimer entsorgen. Die Dinger sind erstaunlich teuer, dafür, dass man einfach nur Müll hinein wirft.

Also habe ich noch einmal Google konsultiert. Der Mülleimer scheint also die bevorzugte Brutstätte zu sein. Meiner steht nun vorerst leer und offen in der Küche. Schluss mit kuscheln. Außerdem habe ich härte Seiten beim Todesgesöff aufgezogen. Saft mit Essig fand die breit Masse toll, aber es sitzen immer noch ein paar Fliegen unentschlossen am Rand. Google empfiehlt hier Rotwein mit Essig. Kleine Feinschmecker habe ich da also in meiner Küche. Also opfere ich ein paar Schlucke von meinem Kochwein. Es riecht ekelhaft mit dem Essig vermischt. Aber sofort setzt wieder ein kleiner Todesmarsch ein. Prost!

Heute früh schwirren immer noch ein paar Fliegen hier und dort. Nun habe ich begonnen mit der Hand zu fangen. Es reicht. Ich will meine Küche wieder haben und meinen Mülleimer benutzen können. Argh!

Zurück zum Montag. Ich wollte eigentlich meinen Urlaubstrip etwas detaillierter planen und noch ein bisschen hier und da surfen. Aber mein Laptop hat Schnupfen. Er macht immer öfter Bluescreens. Nun ist er nicht mehr der Jüngste, aber eine Neuanschaffung ist hinsichtlich bevorstehender Projekte im nächsten Jahr (Umzug, Roadrtrip USA, neues Auto) nicht drin und ich bin ja etwas schottisch veranlagt bei solchen Dingen. So lang es noch zu reparieren ist, wird repariert. Also lasse ich etliche Diagnosen, Sicherungen, Defragmentierungen, etc, durchlaufen. Das dauert Stunden. Inzwischen spüle ich, mache die Autoscheiben von innen sauber, gieße Blumen auf der Terrasse und schaue ein paar Folgen Gilmore Girls. Diese Serie habe ich geliebt und kürzlich wiederentdeckt. Die erste Ausstrahlung ist schon fast 20 (!!) Jahre her. Meine Güte. Wo ist bloß die Zeit hin?

Nebenbei quäle ich mich ein bisschen mit meiner neueste Errungenschaft. Ich benutze schon ein paar Jahre die Blackroll für meinen Bürogeschundenen Rücken. Nun empfahl der Physiotherapeut auch mal den Ball der gleichen Marke auszuprobieren. Was soll ich sagen, das Ding ist klein aber gemein. Man kommt noch besser an die ekligen Stellen.

Ganz nebenbei macht man noch ein kleines Fitnessprogramm in Form von Kniebeugen etc. damit man an die richtigen Stellen kommt. Ich bin ganz froh, dass ich keine Zuschauer habe 😂

Das ist übrigens keine bezahlte Werbung oder so, sondern ein Geheimtip.

Eigentlich wollte ich noch Fenster putzen, stattdessen setze ich mich mitsamt Buch und Limo auf die Terrasse und lese. Muss ja meine Haut mal etwas an die Sonne gewöhnen, bevor es nach Spanien geht. Ich finds ja echt super, hier so Mitten im Ballungsgebiet ein eigenes kleines Stück grün zu haben. Und meine Wildgärtnerei hat über die Jahre doch ein kleines bisschen zum Naturschutz beigetragen. Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und Libellen haben hier ein Zuhause gefunden. Dazu tröten diverse Vögel in den sonnigen Tag. Man könnte meinen, ich wohne auf dem Land.

Zum Abendessen gibt es Fisch. Nachdem ich den Herd dann auch angeschaltet hatte. Noch schnell ein Date mit den besten (Ex-)Kolleginnen für den nächsten Tag abgemacht, kleines Glas Prosecco geschlürft. Die letzte Flasche ist nun leer und trotz diverser Beutezüge durch die Supermärkte habe ich die Sorte nicht mehr gefunden. 😒

So, der nächste Tag steht an. Heute etwas produktiver. Ich will ein paar Pottfotos schießen. Werde ich demnächst auch hier mal posten.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel

12 vom 12.6.2025

Der Sommer zieht ein im Pott. Die nächsten Tage werden hochsommerlich. Heute musste ich mich aber erst nochmal ins Büro begeben. Mein letzte...