Ich konnte heute endlich ausschlafen. Keine Termine, nur Urlaub. Also startete der Tag so, wie ich es am liebsten mag. Mit einem gemütlichen Frühstück.
Noch mehr 12 von 12 gibts hier.
Viele Grüße aus Ruhr York
Pottnudel
Ich konnte heute endlich ausschlafen. Keine Termine, nur Urlaub. Also startete der Tag so, wie ich es am liebsten mag. Mit einem gemütlichen Frühstück.
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Pottnudel
Da hab ich es gestern doch tatsächlich verbaselt. Der erste Urlaubstag war nämlich gut gefüllt mit Aufgaben.
Ausschlafen hat nicht so wirklich geklappt. Ich wachte auf, weil eine Beule, die ich seit Kurzem am Zahnfleisch hatte, aufgeplatzt war und blutete. Also erste Aktion des Tages, Zahnarzt anrufen. Hätte ich mir sonst gern bis nach Ostern aufgespart, weil die Sache ansonsten bisher nicht weh tat. Aber gut, fahre ich da heute dann hin.
Danach ging es erstmal gemütlich Frühstücken, dabei Einkaufszettel schreiben. Seit gefühlt Monaten schien auch endlich mal wieder die Sonne. Auch wenn es noch fies kalt ist.
Und dann gings ans Werk. Ich gestalte derzeit den Balkon um und so mussten die alten Teppiche und Holzkisten weichen. Zumal das Moos vom Dach sich da überall reingesetzt hatte. Also alles in Säcke verpackt und ab zum Wertstoffhof.
Danach dann eine Fuhre Altpapier zum Container gefahren und schließlich noch ein monströs großes Paket bei der Post abgeliefert. Mein Mandelbäumchen brauchte einen größeren Topf. Das was ich bestellt hatte, war aber deutlich größer, als ich mir das vorgestellt hatte, also musste es zurück geschickt werden. Und wo ich gerade schon dort war, habe ich auch gleich die Einkäufe erledigt, bevor die Osterwelle losrollt.
Und dann gings erst mal nach Hause, wo ich mir Sushi und ein Stück Kuchen gönnte. Danach hängte ich noch einen neuen Spiegel auf und eine Uhr woanders hin. Ein bisschen rödeln hier und da. Und dann war der Tag auch rum und die Couch mein. Im TV lief Königreich der Himmel und der Film endet mit dem Hinweis, dass auch 1000 Jahre nach dem Geschehen, immer noch kein Frieden dort herrscht. Gleich darauf in den Spätnachrichten wurde auch prompt vom anhaltenden Konflikt zwischen Israel und Palästina berichtet. Der Mensch lernt einfach nicht dazu.
Auch schade, im Laufe des gestrigen Tages kam mein Husten immer mehr zurück. Ich hatte während der zweiwöchigen Kortisonbehandlung fast Ruhe. Aber eben nur trügerische. Jetzt, wo die Dosis reduziert wird, geht es von vorne los. Entsprechend unangenehm war dann heute früh auch die CT-Untersuchung, wo ich auf dem Rücken liegend mit dem Husten kämpfte, während ich mich nicht bewegen sollte. Glücklicherweise ging das alles blitzschnell.
Die Untersuchung sollte zeigen, wie meine Nebenhöhlen aussehen, die für die ganze Husterei verantwortlich sind. Die Kortisonbehandlung war der letzte Kompromiss, bevor es unters Messer geht. Also gerade eben noch Folgetermin beim HNO gemacht, CT-Bericht war schon da und Dienstag hatte gerade einer abgesagt, also sehr fix das Ganze. Mal sehen ob ich um die OP noch rumkomme, da hab ich so gar keine Lust drauf. Auf den Husten aber auch nicht mehr, Es war so befreiend, mal zwei Wochen Ruhe zu haben.
Nun muss ich nach dem Zahnarzt heute aber auch noch die Überweisung beim Hausarzt holen. Mein alter Arzt ist in eine andere Praxis gezogen, also nachher mal gucken, wo ich da jetzt gelandet bin. Voll der Ärztemarathon hier. Ich will doch einfach nur Urlaub haben jetzt...
Aber die Feiertage mach ich mir einen Lauen. Hier sind zwar ein paar Sachen zu tun aber alles gechillt und nach meinem Tempo.
Also schöne Ostertage allerseits und viele Grüße aus Ruhr York.
Pottnudel
Diese Woche hatte es echt in sich. So sah es hier Mittwoch noch aus.
Noch ein Frühlingsbote: Erdbeeren musste gestern unbedingt vom Supermarkt mitgenommen werden. Was heute früh nicht im Obstsalat gelandet ist, wird nachher noch weg gesnackt.
Und dann wird hier Osterdeko verteilt
Meine Vintagehasen am Osterstrauch
Auch der Mandelbaum bekommt was ab. Der blüht dieses Jahr erst später. Hat er inzwischen gelernt, dass es Anfang März noch zu frisch ist in Deutschland
Danach eine kleine Stärkung. Leider kann ich euch nur noch das "danach" zeigen, denn ich wälzte gerade gedanklich so intensiv ein Arbeitsproblem und hab vergessen den super leckeren Kokos-Schoko-Kuchen zu knipsen... Aber wahrscheinlich habe ich jetzt das Problem gelöst, dass mein Projektteam seit Wochen beschäftigt. Immerhin 😁
Das bisschen Haushalt macht sich wie üblich auch nicht von allein. Also ran.
Dann verschluckt mich die Couch ein paar Stündchen. Bei dem Wetter wohl die beste Option heute. Und schließlich gehts in die Küche. Abendessen machen.
Hab schon schlimmere Sonntage erlebt 😁
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Viele Grüße aus Ruhr York
Pottnudel
Es ist Sonntag. Ein richtig grauer, nasser, stürmischer Wintertag. So gar nicht meins. Zumal ich so ab Januar/Februar immer gründlich die Nase voll habe vom Winter. Mir fehlen Licht und Wärme und die kahlen Bäume sind frustrierend. So sehr ich mich nach dem sehr langen und warmen letzten Sommer auf ein bisschen Abkühlung gefreut hatte, nun ist es wirklich gut.
Aber ein paar Wochen muss ich es wohl noch aushalten. Raus wollte ich da heute aber trotzdem nicht. Zumal ich Post-Corona immer noch ziemlich durchhänge. Ja, mich hatte es nun auch endlich mal erwischt. Nach dem mich ein Bazillus im Dezember niedergemäht hatte und ich gerade wieder halbwegs geradeaus laufen konnte, schlug dann Corona zu. Nochmal zwei Wochen ins Bett, Husten aus der Hölle, Kehlkopfentzündung, Stimme weg. Großartiger Start ins Jahr.
Letzte Woche habe ich mich dann aufgerafft und bin ins Berufsleben zurück gekehrt. Mein Energielevel ist noch etwas hinter der alten Form her, aber es tat gut wieder ein bisschen auf Trab zu kommen. Der Rest wird sich in den nächsten Wochen dann wohl noch geben. Dank Cortison haben sich die Nebenhöhlen endlich beruhigt und der Husten wird auch stetig weniger. Immerhin kann ich nun nachts vorwiegend wieder schlafen.
Heute habe ich mich dann aber einfach nur mit Buch, Decke und Keksen auf der Couch eingemummelt und den Tag langsam angehen lassen. Zwischendurch ein Mittagsschläfchen. Es gibt doch nicht gemütlicheres, sich schön einzukuscheln, wenn draußen der Regen an die Fenster prasselt. Aber trotzdem möchte ich bitte bald lieber Sommer, Vogelzwitschern und Sonnenschein.
Hier passiert heute auch nicht mehr viel. Die Rouladen fürs Abendessen wurden gestern schon gekocht und müssen nur wieder aufgewärmt werden. Im TV laufen die alten Löwenzahnfolgen in Dauerschleife.
Mehr WMDEDGT gibts wie immer hier.
Faule Grüße aus Ruhr York
Pottnudel
Der Urlaub ist vorbei und ich bin zurück am Schreibtisch. Naja, so richtig irgendwie auch noch nicht. Mich hatte es vor Weihnachten mächtig erwischt (wie gefühlt 95% der Menschheit derzeit).
In der ersten Woche hoffte ich noch, dass es nur ein Schnupfen wird. In der zweiten Woche verzichtete ich auf einen Besuch bei einem Vertretungsarzt, denn das Theater, wenn ein fremder Arzt mir Antibiotika verschreiben will und dann doch wieder zu Penizillin greift, weil er keine Alternative zu dem Präparat findet, was ich auf keinen Fall nehmen darf. Naja, musste nicht sein. Aber umso länger dauert es nun, dass die Nebenhöhlen abheilen. Immerhin. die Ohrenschmerzen sind weg und ich höre wieder fast normal. Und der Husten hat auch nachgelassen, so dass ich endlich wieder schlafen kann.
Aber zwei Wochen schlaflos auf der Couch rumschimmeln, stecken mir noch in den Knochen, also bin ich noch im Homeoffice, kann Pausen machen wann ich sie brauche und konzentriere mich auf ein Konzept, was ich eigentlich zwischen den Jahren schreiben wollte. Naja. Immerhin ist es fast fertig und ich bin positiv gestimmt, dass ich am Wochenende nicht arbeiten muss. Ich will auch wirklich nicht, denn ich würde gern die Weihnachtsdeko einpacken, Schränke ausmisten und Samstag die angekündigte Regenpause an der frischen Luft genießen.
Immerhin hat der noch anhaltende Husten mir heute früh den Zahnarzttermin erspart. Das Implantat soll nun bald rein und ich bin ja auch froh, wenn es endlich vorbei ist. Aber mit verstopfter Nase und Husten mit aufgesperrtem Schnabel auf dem Rücken liegen zu müssen, war mir dann heute doch zu viel.
So ging es eben früher an den Schreibtisch und es hat sich gelohnt, denn ich bin wieder ein gutes Stück vorangekommen und konnte mir auch noch etwas Zeit für eine neue Kollegin nehmen.
Mittags gabs schnelle Küche - Spinat, Kartoffelpüree und Fischstäbchen. Gleich noch eine Portion für Morgen mit gemacht. Am späten Nachmittag war die Luft aber auch raus. Kreativ sein braucht auch einen wachen Kopf. Und damit ich Morgen noch mal voll reinhauen kann, geht es heute dann auch früh ins Bett.
Ziemlich ereignisloser, grau-nasser Wintertag also. Immerhin, das Jahr kann nur besser werden... Ich geh dann mal aufs Holz klopfen.
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Viele Grüße aus Ruhr York
Pottnudel
Das Jahr geht schon wieder mit riesigen Schritten aufs Ende zu. Ich hab gerade tatsächlich erst 10/2020 geschrieben 😁
Ich bin aber auch etwas Matsche heute. Nachdem ich erst um halb vier im Bett war, musste ich 9 Uhr wieder raus. Nix mit noch mal umdrehen oder ausschlafen. Denn ich hatte einen Termin zu einer Wohnungsbesichtigung vereinbart. Ich guck ja immer mal wieder, wenn mir was gefällt. Das heutige Objekt war zwar recht nett, aber Klick gemacht hat es nicht, also wird diese Wohnung es wohl nicht werden.
Immerhin konnte ich so einen Ausflug in einen wunderschönen sonnigen Herbstmorgen genießen. So richtig Tatendrang kam aber aufgrund des Schlafmangels nicht auf, also erledigte ich ein paar Einkäufe und fuhr Heim um gemütlich und ausgiebig zu frühstücken, das Netz leer zu lesen, etwas Hausarbeit zu erledigen und mich danach auf der Couch einzukuscheln. Es ist für November zwar noch recht warm, aber die 20 Grad von letzter Woche haben sich inzwischen halbiert. Also kam die neue Kuscheldecke zum Einsatz und schon war ich eingeschlafen.
Eigentlich tuts mir dann immer Leid um den verlorenen Tag, aber die letzten Wochen waren sehr intensiv, das tat auch einfach mal gut. Also blieb ich nach dem Aufwachen auch einfach liegen und ließ mich vom TV berieseln und machte mir langsam Gedanken über das Abendessen. Da ich Morgen Gänsekeule kochen möchte, entschied ich mich noch einmal das Gleiche wie gestern zu machen. Quetschkartoffeln. Hatte ich kürzlich entdeckt und es ist einfach aber so lecker.
Während die Kartoffeln im Ofen knusprig wurden, probierte ich fix ein paar im Internet erstandenen Winterpullover an und nun schreibe ich hier. Sehr viel spannender wird es auch heute nicht mehr. Essen, Couch, Feierabend. Und mal kurz bei den anderen WMDEDGT lesen.
Viele Grüße aus Ruhr York
Pottnudel
Heute lief es irgendwie so gar nicht rund. Eigentlich sollte ich heute und Morgen auf Dienstreise sein. Aber dann musste die Abfahrt auf den Nachmittag verlegt werden, weil in der Nähe des Büros eine Bombe entschärft werden musste und ich nicht sehenden Auges in den Stau fahren wollte. Dann sagte eine Workshopteilnehmerin krank ab und der IT fiel auch noch ein, dass wir ja Morgen gar nicht ins Gebäude können. Und so blieb ich dann doch hier.
Nur hätte ich eigentlich keine Zeit für 12 von 12 gehabt und somit bis zum späten Nachmittag auch keine Bilder gemacht. Also dachte ich mir, ich mach heute mal ein etwas anderes 12 von 12: Dinge die ich getan habe, um Energie zu sparen. Ich habe zwar noch Glück derzeit und bin bis zum Frühjahr mit meinem Festpreisvertrag gesegnet. Aber es geht um mehr, als um Geld sparen. Wir müssen alle weniger verbrauchen. Also hab ich mal ein paar Dinge unternommen.
Und nicht zuletzt habe ich die Wassertemperatur gesenkt. Da ich keinen Durchlauferhitzer habe, geht das. Wann immer man kaltes Wasser zumischen muss, heizt man zu viel auf.
Da ich mit einigen Maßnahmen schon im Sommer begonnen hatte, sehe ich schon erste Resultate im Energieverbrauch. Teils ist ein bisschen Kreativität gefragt, vor allem aber Umdenken. Und die Bereitschaft ein Stückchen Bequemlichkeit aufzugeben und eine neue Realität zu akzeptieren. Das erscheint mir immer noch Besser, als irgendwann keine Wahl mehr zu haben.
So, und nun gönne ich mir noch ein heißes Getränk und schau mal was es heute noch so bei 12 von 12 gab.
Viele Grüße aus Ruhr York
Pottnudel
Ich habe Urlaub.
Da ich aber noch ziemlich von einer Stirnhöhlenentzündung letzte Woche angematscht bin, ging der Tag sehr gemächlich los, mit noch ein paar Mal umdrehen und lesen und Musik hören. Dann fiel mir aber ein, dass ich dringendst ein Rezept abholen musste und so machte ich mich auf den Weg in die Stadt.
Und wo ich schon mal da war, machte ich noch einen Abstecher zum Möbelschweden (ich darf einfach keine Einkaufswagen mit durch die Quengelzone nehmen...) und noch bei einer Modehauskette, die eigentlich immer für günstige aber gute Ware bekannt waren. Aber das mit den günstig stimmt irgendwie nicht mehr so ganz.
Ich brauchte nämlich Schafanzüge. Wo mir früher Boxershorts und T-Shirt reichten, müssen inzwischen langarmige und langbeinige Modelle her. Und da ich nun recht groß geraten bin, kaufe ich dann Big Shirts (nein, das sind keine Nachthemden, sowas tragen Omas, ich trage Big Shirts, jawohl) und einzelne Hosen, dann bleibt auch bei viel umdrehen und unruhig schlafen alles warm verpackt. Wie die Sachen aussehen, ist mir ziemlich egal. Aber ich zahle eben auch nicht gern die 50 Euro und mehr für Markenprodukte. Ich schlaf ja nur in den Sachen. Daher gehe ich gern in dieses Geschäft. Da sehen die Sachen manchmal merkwürdig aus, aber der Preis und der Zweck stimmen.
Während also ein Schlafanzug als Kombi gerade mal fünf Euro mehr kostet, als die langen Oberteile allein, kostet die Hose allein aber auch noch mal das, was das Oberteil kostet. Ich find das schon happig, aber ein zu kurzes Oberteil kann auf Dauer auch extrem nerven. Also zur Kasse marschiert, zwei Shirts, drei Hosen. 100 Euro weg. Für Schlafanzüge. Wie gesagt, günstig war mal...
Danach war ich platt, eine Woche Bettruhe steckte mir noch ordentlich in den Knochen. Inzwischen war die Sonne auch erschienen und brachte noch mal mollige 20 Grad mit sich. Also Fenster runter, Musik laut und nach Hause gezockelt.
Da mein Vermieter heute noch sein Erscheinen für ein paar Reparaturen angekündigt hatte, brachte ich schon mal den Papiermüll ins Auto, um ihn Morgen am Container abzuladen. Ein bisschen Staubsaugen hier, ein bisschen Wäsche machen da. Küche aufräumen. Beute ausräumen. Und schon wars das wieder mit dem Tag.
Und auch wenn es etwas windig ist, konnte ich den Beitrag noch auf dem Balkon schreiben. Sobald der Vermieter weg ist, gibts Abendessen (Ei im Loch) und dann Füße hoch und Feierabend.
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Herbstliche Grüße aus Ruhr York
Pottnudel
Wenn es die Menschen in 100 Jahren noch gibt, werden Kinder ihre Virtual-Reality-Brille aufsetzen und die Daten zum Russland-Ukraine-Krieg downloaden und büffeln müssen. Und vielleicht, wenn man etwas optimistisch denkt, werden die Kids den Kopf schütteln über die Ereignisse und mit der gleichen jugendlichen Empörung fragen, wie das alles passieren konnte - wie ich und meine Freund einst über den Nationalsozialismus den Kopf geschüttelt haben und glaubten, dass so etwas ja nie wieder passieren könnte (Ha, das hab ich damals echt geglaubt).
Eines der Kapitel dürfte lauten, wie Anschläge auf die Ostseepipelines Nordstream 1 und 2 (beinahe?) einen dritten Weltkrieg ausgelöst haben. Fakt ist, es ist kein Wal betrunken dagegen geschwommen. Da waren große Mengen Sprengstoff involviert. Und jetzt setzen wir uns mal den Hobby-Detektiv-Hut auf.
Erster Verdacht: Putin wars. Der wirft ja gerade mit Bomben nur so um sich. Aber warum sollte er das tun, zumindest jetzt schon? Der Typ hat nicht mehr alle Latten am Zaun, das ist bewiesen. Er denkt wirklich er ist im Recht und denkt auch, dass die EU früher oder später wieder angekrochen kommt. Spätestens, wenn die Wirtschaft vor die Pumpe läuft und die Bürger frieren und mächtig sauer werden. Oder zuallererst, wenn er der strahlende Sieger in diesem Krieg wäre und alle wieder seine Freunde sein wollen. Man darf nicht vergessen, der Typ ist ein geisteskranker Despot, die denken und glauben wirklich solchen Käse.
Zumindest den nahenden Winter hätte er locker abwarten können und bei Bedarf großmütig den Hahn wieder jederzeit aufdrehen, natürlich nur Nordstream 2 bitte. Also macht es gerade da keinen Sinn, die Rohre zu zerschießen. Am Ende könnte Russland die Kohle gut brauchen. Krieg ist teuer. Alterativ hätte Russland die Pipeline dann immer noch zerstören können, wenn die sturen Europäer wirklich auch den härtesten Winter ohne Putin-Gas ausgehalten hätten.
Ein Grund für Putin, die Infrastruktur zu sprengen wäre auch, wenn er an sein baldiges Ende als Diktator glauben würde und seinen Nachfolgern keine kurzfristige Wiederaufnahme der Geschäftsbeziehungen mit dem Westen ermöglichen will. Das würde hoffen lassen, dass auch Putin sein Ende bald kommen sieht. Aber das zu glauben wäre vielleicht etwas zu optimistisch derzeit.
Die Anschläge sollen eine Warnung sein, wie angreifbar westliche Infrastruktur ist, hieß es. Aber Leute, dazu braucht man keine Löcher in die Pipelines zu machen, das weiß der Westen sehr wohl auch so. Hier hacken sich Kinder in Regierungen und Comedians schaffen es Deep Fakes mit Politikern zu machen. Hallo?
Natürlich könnten da auch mal ein Tiefseekabel drauf gehen. Schon so unspektakuläre Events wie Tiefseebeben sind seit langem bekannt dafür, dass sie massiven Schaden anrichten könnten, weil unsere Infrastruktur so gruselig schlecht geschützt ist. Da braucht es nicht mal Gehirnschmalz und Sabotage zu. Wir haben eigentlich bisher einfach nur Glück gehabt, dass noch keiner übers Kabel gestolpert ist.
Am Ende sind jetzt Pipelines unwiederbringlich kaputt und ein Neubau wäre langwierig und teuer, siehe oben, keine schnelle Kohle mehr für Russland. Außerdem hat Putin dem Westen bereits deutlich gezeigt, dass er vor nichts zurück schreckt. Und wenn er dem Westen das Licht ausknipst, wird es auch für ihn dunkel und er sieht nicht mehr, was seine Gegner tun. Also eher unwahrscheinlich oder auch zu offensichtlich?
Aber ein Ziel hat das Ganze lange erreicht, der Westen und Russland fletschen noch mehr die Zähne. Wem könnte das also noch so gefallen? Sämtlichen Terrororganisationen, die sowieso seit Wochen mit Popcorn auf dem Schoß die Dinge verfolgen und hoffen, dass sich ihr Anliegen, den Westen, Russland oder beide zu vernichten, irgendwie allein löst. Da könnte man ja mal in bisschen Öl ins Feuer gießen. Dazu müsste nicht mal wer über die Grenze zu Europa kommen, die Leute sind hier unter uns. So nah wie die Bomben am europäischen Festland hoch gegangen sind, da müssten sämtliche Geheimdienste und Militärs, die eh schon in Alarmbereitschaft sind, mächtig gepennt haben, wenn sie den langen Anmarsch der Saboteure aus Russland nicht bemerkt hätten. Das sind keine Wege, die man mit kleinen Bötchen oder als Taucher macht. Vom EU-Festland aus, sieht die Sache anders aus. Somit kommen sämtliche Querköpfe, rechts wie links, wie auch immer in Frage, die einfach Ärger machen wollen.
Auch Gasverkäufer aus fernen Ländern, die befürchten müssen, dass die neuen oder intensivierten Geschäftsbeziehungen mit der EU nicht langfristig genug sein könnten oder die noch mehr Geld machen möchten, sehen sicher gern, dass russisches Gas jetzt zumindest auf lange Zeit gar nicht mehr fließen könnte. Dass es sich bei diesen "Geschäftspartnern" nicht gerade um Anhänger von Frieden und Demokratie handelt, wissen wir auch alle...
Im Prinzip hat jeder, der den Westen oder Russland oder beide blöd findet, hier ein Interesse für noch mehr Ärger zu sorgen. Die Stimmung ist angespannt, ein kleiner Funke könnte reichen und es knallt richtig. Das macht es nicht einfacher, die Schuldigen zu finden. Aber es macht es vielleiht auch nicht zu einfach, Russland an den Pranger zu stellen.
Am Ende wird es auch vielleicht nicht rauskommen, wer die Pipelines zerstört hat. Zumindest nicht öffentlich, denn man müsste vielleicht Konsequenzen ziehen, die einem selbst am meisten weh tun.
Am Wichtigsten wird aber jetzt ein kühler Kopf sein, denn wir lernen zwar nie aus der Geschichte, aber wir erinnern uns hoffentlich, welche Desaster in der Vergangenheit durch Anschläge ihren Anfang nahmen.
Es soll warm werden, aber eine Jacke in der Früh muss doch noch sein.
Draußen ist aber noch ein bisschen Sommer.
Erstmal Frühstück. Brot ist leider schlecht geworden, also Zuckerbombe. Bei Schlafmanngel vielleicht nicht die schlechteste Idee.
Auf dem Tisch steht schon Herbstdeko.
Dann geht es ans Werk. Vor lauter Terminen schreibe ich mir immer schnell To Dos auf Zetteln auf. Nur wann ich die mal abarbeiten soll, weiß ich nicht genau.
Während mein Sommerprojekt fertig an der Wand im Wohnzimmer hängt.
Feierabend auf dem Balkon. Es ist noch schön warm. Die Luft hat was Frühlingshaftes. Schön wärs...
Wecker stellen. Morgen früh gehts zum Check Up, also ist hier heute auch früh Schicht.
Viele Grüße aus Ruhr York
Pottnudel
Ich warte auf den Regen.
Und ich bin absolut Matsche im Kopf. 12 geplante Meetings mit echten Kackthemen plus Feuerwehr spielen an einem Montag. Dabei streikt die Technik in einer Tour, der Sommer gibt noch mal Gas, 28 Grad im Büro. Und das Telefon schellt auch die ganze Zeit. Weil ich auf Emails nicht so schnell antworte, bei Teams auch immer in einer Besprechung bin und manche glauben, ich hätte zehn Arme und fünf unabhängig funktionierende Ohren. Hapuh...
Aber begonnen hatte der Tag schon um 4.30 Uhr, als ich schweißgebadet wach wurde. Weil ich im Kopf schon Herbst habe und die Transferleistung nicht erbracht hatte, dass ich bei den derzeitigen Temperaturen auch nachts wieder mehr Fenster öffnen müsste. Und als ich mir gerade gedacht hatte, dass ich eh besser schon aufstehen könnte, bin ich kurz vor dem Wecker dann doch wieder eingeschlafen und war erstmal gut gerädert.
Frühstück musste mit an den Schreibtisch. Bis Mittag hatte ich auch zwei mal vom Brot abbeißen können und wenigstens war genug Wasser in Reichweite. Um 14.20 Uhr habe ich dann zehn Minuten geschwänzt um wenigstens kurz mal was zu essen. In weiser Voraussicht hatte ich am Wochenende ein paar Sachen vorgekocht, weil die ganze Woche echt voll ist mit Terminen.
Bei dem Wetter habe ich zwar nicht viel Hunger, aber wenn man zehn Stunden und mehr voll konzentriert sein muss, bei tropischen Temperaturen, dann gehts auch einfach irgendwann nicht mehr. Als ich um 17.30 Uhr meinen letzten Termin fertig hatte, begann die Rückrufaktion, schnell ein paar Mails beantworten, einen Vertrag prüfen, ein paar Termine planen und dann um 19 Uhr endlich Feierabend.
Beim Blick aufs Wetter rückt der Regen schon wieder jeden Tag ein Stück weiter weg. Es hat im August hier an zwei Tagen mal getröpfelt, alles ist knochentrocken und meine Allergikerlunge möchte so gern mal einen richtig kräftigen Regenguss erleben. Stattdessen werde ich gleich wieder Blumen gießen müssen. Und der Magen möchte auch vor dem Schlafen gehen noch mal aufgefüllt werden.
Noch mehr WMDEDGT gibts hier.
Viele Grüße aus Ruhr Sahara
Pottnudel
Der Sommer zieht ein im Pott. Die nächsten Tage werden hochsommerlich. Heute musste ich mich aber erst nochmal ins Büro begeben. Mein letzte...