Sonntag, 2. März 2025

Hallo M(e)ärz!

 Der März ist der erste Monat, der etwas Hoffnung auf Frühling macht. Auch wenn der erste Tag gestern grau und eher nicht so nett daherkam. Heute früh schien die Sonne. Und auf den Dächern lag dafür Raureif. Okay, wir üben das noch mit dem Frühling. Dafür ist es jetzt wieder merklich länger hell und es hüpfen jede Menge Vögel durch die Bäume auf der Suche nach Nistplätzen. Wer braucht da schon einen Fernseher.

Die Jecken haben es dieses Jahr also auch gut getroffen. Mal kein Sturm und abgesagte Züge. Und dann geht's Mittwoch auch schon los mit dem Oster-Countdown. 

Ich habe mir mal ein paar Tage frei genommen. Denn HR wollte mir meinen alten Urlaub schon streichen. Mein Überstundenkonto quillt auch über. Und meine Ärztin wollte mich schon krank schreiben, denn gesundheitlich sieht es bei mir immer noch nicht so gut aus. 

Inzwischen sind wir bei der Diagnose "Stress" angekommen. Ich tue mich da noch etwas schwer, das zu akzeptieren. Denn was seit vielen Jahren Teil meines Jobs ist, den ich mir ausgesucht habe und prinzipiell auch ganz gern mache, soll mich nun krank machen? 

Ich kenne einen Teil der Antwort sicher schon. Es ist nicht der Beruf per se. Sondern die seit ein paar Monaten zunehmend toxischer werdende Situation im Unternehmen. Der Druck, weil zu viele Jahre die Transformation nicht gut gelaufen ist und nun aus verschiedenen Gründen sich die Schlinge um den Hals des Managements zuzieht. Aber statt Läuterung und Kampfgeist zu zeigen, haben sie resigniert und treten denen, die noch ihr Bestes geben, ins Kreuz und nehmen Motivation und Respekt und Kraft.

Da brauchte es nicht erst eine ärztliche Diagnose. Ich bin längst auf Jobsuche, denn diese Situation hat bereits einige Kolleg: innen in den Burnout getrieben oder in die Kündigung. Und ich nehme lieber letztere Option. Dennoch kam die Ansage, dass sich manche gesundheitliche Probleme auf Stress zurück führen lassen, nicht so gelegen. Denn ich war der Meinung, ich habe es immer noch im Griff.

Nun setze ich mich also damit auseinander. Warum kam es so? Warum habe ich es nicht gemerkt? Oder habe ich es durchaus gemerkt, aber ignoriert? Was bedeutet das für die Zukunft? Denn ich suche ja in der gleichen Sparte was Neues. 

Mit dem beruflich langsam etwas kürzer treten wollte ich frühestens in fünf Jahren beginnen. So richtig einen Plan habe ich dafür noch nicht. Jetzt schon damit zu beginnen ist für mich als noch nicht denkbar. Stattdessen gehen die Gedanken noch Richtung Stressbewältigung, mehr Ausgleich schaffen oder eben auch in etwas geringer dotierte Stellen, und damit auch etwas weniger Stress. 

Das hören die Recruiter natürlich nicht gern, die wollen ja auch was verdienen. Und Deutschland tickt ja auch so, dass man sich nicht rückwärts entwickeln darf, da wir hierzulande immer von einem stetigen Wachstum ausgehen und private Interessen nie über der Karriere stehen dürfen. Dass es auf diesem Wege in den meisten Berufen aber nicht bis 67 oder länger so gehen kann, dafür ist weder das Verständnis noch ein Konzept da. Und da sich jetzt bereits viele Menschen dem hohen Rentenalter entziehen, spielen die Berliner dann einfach mit dem Gedanken, das Rentenalter auf 70 hoch zu setzen. Völlig an der Realität vorbei. Statt sich mal einen Plan zu erarbeiten, wie man Familien fördert, Fachkräfte anwirbt und dem demografischen Wandel entgegensteht. Davon habe ich schon zu Schulzeiten gehört. Aber wirksame Maßnahmen gibt es immer noch nicht. Nach mehr als 30 Jahren!

Auch auf der großen Ebene lässt uns das Management im Stich. Übt sich in Grabenkämpfen, ignoriert die Stimme der Menschen, hat die Radikalen unterschätzt und null Plan, wie man mit der neuen Welt umgeht. Aber die Deutschen sind konsequent und wählen wieder diejenigen, die den Karren in den Dreck gefahren haben, um ihn nun wieder raus zu ziehen. Hat noch nie irgendwo geklappt. Aber gut. Zudem nun der Kampf gegen Rechts viele Kräfte bündeln wird. Eine Koalition darf nicht scheitern, denn es haben nun zu viele Hirnverbrannte gesehen, dass sie nicht allein die Nazis wählen. Nun kann man offener darüber sprechen und bei einem erneuten Versagen der Regierung, werden auch viele weitere Stimmen nach Rechts rutschen.

Wer gedacht hatte, dass die Nazis in Deutschland keine Schnitte mehr machen, sollte nun dringend in die Geschichtsbücher schauen. Denn genauso ging es damals los. Aber man hätte das Playbook dieses Mal schwarz auf weiß und könnte etwas dagegen tun. 

Stattdessen werden demokratische Proteste untersucht und Menschen eingeschüchtert. Man mag gar nicht glauben, dass wir in 2025 angekommen sind. Den Blick über die Grenzen hinweg noch gar nicht eingerechnet. Die großen Vertreter der freien demokratischen Welt gibt es offiziell nicht mehr. Geld regiert die Welt, nicht der Gedanke an Gemeinwohl und Gerechtigkeit. 

Da hilft auch der erste Frühlingssonnenschein nicht. Es ist kalt auf der Welt. Und ein wirklicher Frühling noch lange nicht in Sicht.

Nachdenkliche Grüße aus Ruhr York

Pottnudel



Mittwoch, 12. Februar 2025

12 vom 12.2.2025

 Waaas? Schon wieder ein Monat rum? Waaas? Schon wieder Wochenbergfest? Aber es ist immer noch Winter, wie der Wetterbericht bestätigt. Und die gefühlte Temperatur ist gar nicht 3 Grad, sondern -10. Mindestens.



Erstmal Frühstück machen. Dieses Müsli könnte ich jeden Tag essen. Manchmal dient es auch als schnelles Mittagessen. Mach super satt.


Immerhin ist es morgens schon wieder früher hell. Ich brauche einfach Licht. Sogar die Sonne kommt kurz raus. Dann verschwindet sie hinter dicken grauen Wolken.


Ab an den Schreibtisch. Das Bullshitlevel hat heute nur wenige kurze Ausschläge auf der Unerträglichkeitsskala. Und diese rufen bei mir nur heftige Lachanfälle hervor. In einem Meeting kann ich kaum noch sprechen vor Lachen. Mein Kollege wollte sich eben noch erschießen, dann lacht er mit und meint treuherzig: "Wenigstens sind wir noch normal." Naja. Da bin ich nicht so sicher 😁


In der Mittagspause hänge ich mein Bild im Schlafzimmer auf. Ich bin aber noch nicht so zufrieden damit. Es ist auch noch nicht versiegelt. Wegen der rauen Oberfläche muss ich es einsprühen und das mache ich erst dann, wenn es draußen wieder erträglichere Temperaturen hat.


Dann gibt es Grünkohl. Legga 😍


Später am Nachmittag etwas Nervennahrung. Denn ich sitze in einem Meeting, in dem man mir mal wieder versucht Problemfälle über den Zaun zu werfen und ich weigere mich hartnäckig. Erst eine sehr klare Ansage von mir beendet die Diskussion. Dann vertragen wir uns wieder und ich kümmere mich um eine Klärung zu der Sache. Aber mal im Ernst. Zartbitter gegen süßen Hunger in allen Ehren. Aber 95% ist zu heftig. Da zieht sich einem ja alles zusammen. Gott sei Dank ist irgendwem mal der Zuckerpott in den Kakao gefallen...



Dank prallgefülltem Überstundenkonto, kann ich zeitig den Stift fallen lassen (ich muss, HR hat sich schon beschwert 😎). Also gehts zum Baumarkt, kleine Wohnungsoptimierungsaktion.


Dann noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen.


Alles im Ruhrpott-Beutel verstaut. Über meinem Auto trällern ein paar Vögel. Aber bevor ein Gefühl von Idylle aufkommt, sehe ich, dass die Viecher mein Auto vollgekackt haben... 😖


Wieder Zuhause liegen die Briefwahlunterlagen im Kasten. Ich hatte schon gezweifelt, ob das mit Streik und "Wir stellen Post nur noch an Tagen mit bestimmten Planetenkonstellationen zu" noch alles hinhaut.


Dann gönne ich mit noch ein paar Leckereien zum Abendessen. 



Und dann wars das auch für heute. Es gilt noch zwei Tage bis zum Wochenende zu überleben.

Mehr 12 von 12 gibt es hier.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel








Dienstag, 11. Februar 2025

Falsche Propheten

 Heute habe ich mich an meine guten Vorsätze erinnert, machte pünktlich Feierabend und wollte an einer Online-Veranstaltung teilnehmen, über die ich in einem Berufsnetzwerk aufmerksam geworden war. Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, aber eine gewisse Expertise wurde vorausgesetzt und das Thema ist gerade auch bei mir beruflich sehr aktuell, also freute ich mich auf einen Austausch mit Experten.

Nach etwa zwanzig Minuten machte ich als eine der Letzten meine Kamera aus, da ich meine Gesichtszüge nicht länger unter Kontrolle hatte. Nach 30 Minuten verließ ich den Call. 

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich Leute als Experten in etwas sehen und wirklich die Traute haben, mit weniger als Basiswissen anderen Vorträge zu halten. Ich empfand das Level schon fast als Unverschämtheit. Fragen konnte der Referent auch nicht beantworten und ging sehr ungeschickt darüber hinweg. Eingangs wurde lobend erwähnt, wie unfassbar erfolgreich der Vortrag bei einer großen jährlichen Veranstaltung war. Aufgrund der hohen Ticketpreise hatte ich davon bisher Abstand genommen. Aber nun denke ich auch, dass ich wirklich bessere Verwendung für das Geld habe, wenn das das Level ist, was man dafür erwarten kann. Zumal man vor Ort nicht mal eben die Kamera ausmachen und laut lachen kann...

Meine Akzeptanzschwelle für Bullshit ist im Moment vermutlich einfach zu niedrig. Aber hey, offensichtlich kann man sehr einfach Geld mit wenig Aufwand verdienen. Vielleicht sollte ich den Part mal betrachten. Nur dass ich mich nie trauen würde, für so eine maue Vorstellung eine monetäre Gegenleistung zu verlangen. Aber deshalb muss ich eben auch bis zur Rente schuften, während andere schon auf ihrer Yacht in der Sonne liegen. Lachend...

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel




Mittwoch, 5. Februar 2025

WMDEDGT 02/25

Da hab ich doch gerade echt 05/25 geschrieben. Wunschdenken 😁Weil, dann wäre der eklige Winter schon vorbei und nicht so ein nebelgraunasser Blitzeistag wie heute. Homeoffice sei Dank musste ich nicht ins Chaos. Aber auch nur, was die Straße anging. 

Im Arbeitskontext folgte eine verbale Massenschlägerei nach der anderen. Ich kann das ja nicht so leiden, aber heute hatte ich auch die Boxhandschuhe an - und habe sie eingesetzt. Alter Schwede...

Ich habe heute einen Artikel gelesen. In dem stand, dass Menschen morgens am glücklichsten sind und abends eher nicht mehr so sehr. Das waren die Feststellungen einer Studie. Warum das so ist, konnten die Gelehrten allerdings nicht beantworten. Aber ich könnte da eine Theorie anbieten. Morgens ist die Welt noch in Ordnung, weil man entweder niemanden oder die auserwählten Menschen um sich hat. Dann stößt man auf die Welt und Zack, Stimmung im Arsch.

Also falls jemand eine einsame Insel verkaufen will, ich hätte Interesse. Muss nur noch eben im Lotto gewinnen. Kann doch nicht so schwer sein, oder?

Ansonsten war das hier heute alles semi interessant. Elf Stunden Schreibtisch. Haferflocken, Nüsse, Leinsamen mit Apfel und in Milch pürierter Banane zum Frühstück. Mittags mangels Hunger und Appetit nichts. Nachmittags getrocknete Mango und Bananenchips. Abends selbst gekochte Erbsensuppe. Voll lecker. Hab ich echt noch nie selbst gemacht, sondern Opa immer machen lassen. Aber das kommt jetzt sicher öfter mal wieder auf den Tisch hier.

Nachmittags kam meine Yogamatte an, die ich für den Entspannungskurs im März gekauft habe. Da soll man sowas mitbringen. Dann wollte ich noch einen zweiten Teil von einem Buch auf den E-Reader laden, was ich gerade auslese. Aber das gibts erst im Dezember!?!?!?

Aus Protest gegen den blöden Tag ein bisschen Schoki zum Nachtisch und nun gerade den ersten Schluck Met seit Oktober. Mal sehen, ob das gut geht oder ob ich es Morgen bereue. 

Noch mehr WMDEDGT gibt es hier.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel







Freitag, 31. Januar 2025

Sonnenschein

 Als sich dieser Beitrag heute Mittag langsam in meinem Kopf formte, lautete die Überschrift noch etwas anders. Irgendwas mit Wut, Stress, schlechter Laune schwebte mit eher vor. Denn diese Woche war nicht nur in der Politik ein Desaster. Es war eine der Wochen, wo ich mir meine einsame Insel wünsche. Ganz ohne Menschen weit und breit.

Immerhin konnte ich mich früh vom Schreibtisch lösen und meine aufgestaute negative Energie beim Hausputz etwas abreagieren. Und dann drang es auch irgendwann zu mir durch. Die Sonne schien, die ersten Vögel zwitschern wieder. Also ging es ab nach draußen. Shoppen, ablenken, abschalten. Wochenende.

Eigentlich weiß ich ja, wie man mit Stress und Ärger en Masse umgeht. Denn das ist ein fester Bestandteil meines Jobs, den ich mir ausgesucht habe. Und ich bringe seit Jahren Junioren bei, wie man es anstellt, nicht abzubrennen oder jemanden zu beißen. Und trotzdem gelingt es mir im Moment nur selten, die negativen Gefühle abzuschalten und Dinge nicht hundert mal zu durchdenken. Sicher ist die Situation momentan besonders extrem. Politik im Management, Respektlosigkeit und sehr unfaire Bedingungen. Aber dennoch liegt es an mir, das auszublenden. Es ist auch nicht die erste Tranformationskrise, die ich live miterlebe. Aber entweder werde ich dünnhäutiger oder ich habe die Bewältigungsmechanismen verlernt. Oder verschlissen?

Alleine, dass ich den Beitrag heute erstmal mit einem Schwall negativer Berichte beginnen wollte. Als wenn es wichtig wäre, sich irgendwann daran zu erinnern, wie bescheiden diese Woche war. Was zählte, war, dass zum ersten Mal seit langer Zeit die Sonne richtig schien. Dass die Vögel, wenn auch etwas früh, ein bisschen Frühlingsgefühl aufkommen ließen. Dass es mir gesundheitlich immer besser geht. Das ein sonniges Wochenende vor mir liegt. Dass es wieder länger hell ist. All das ist wichtig, nicht worüber ich mich im Detail geärgert habe.

Ich muss an mir arbeiten. 

Sonnige Grüße aus Ruhr York

Pottnudel







Donnerstag, 16. Januar 2025

Wochenende :-)

Ja, ich weiß, es ist Donnerstag. Aber da ich im letzten Jahr nicht meinen ganzen Urlaub nehmen konnte, macht mein Arbeitgeber nun Druck, dass ich doch bitte ganz schnell diesen Umstand ändern soll. 

Okeeee. 

Mit einem kleinem Zunami von Arbeit im Rücken ist es vermutlich auch erstmal die letzte Gelegenheit für eine Weile. Und da mein Überstundenkonto auch dringend eine Diät braucht, habe ich heute schon um Punkt halb vier den Stift fallen lassen. 

Ich wollte schon länger mal ein Schwimmbad in der Nähe ausprobieren. Das dazugehörige Freibad ist super. Wenn auch die Umkleiden ins Museum gehören. Aber der Pott ist halt immer pleite. Und so wird der Schwimmbadbesuch meist von einer gehörigen Portion Nostalgie begleitet. Ich sage nur Orange...

Vorher schwang ich mich noch in den Konsumtempel. Auch wenn Morgen das meiste von fleißigen Bienchen geliefert wird, ein paar Sachen musste ich doch noch selbst erbeuten. Und so kam ich auch gleich noch beim Bäcker vorbei. Der verkaufte Wüstenglück. Schokoladenkuchen mit einer Füllung, die seit Monaten die Medien aufregt 😁 Aber äußerst lecker. Wenn mir danach auch ein kleines bisschen schlecht war. Bin den Zucker nicht mehr so gewohnt.

Nun also umso mehr, auf zur körperlichen Ertüchtigung, Ich liebe ja Wasser. Ich kann da prima abschalten. Wenn nicht gerade eine Person laut quakend neben mir herzieht. Ich weiß nun  wie alt sie ist, wie ihr Traumprinz aussehen muss und dass sie hofft, dass die Kerls mit Mitte Ende 30 nun endlich gesetzt sind und nicht mehr so viel Flausen im Kopf haben. Und nein, sie hat es nicht direkt mir erzählt...

Nunja. Bald war Ruhe, es wurde leerer. Und wenn die Bahnen nicht so kurz wären, könnte das glatt mein neues Lieblingsdomizil werden. Mal sehen. In meinem Stammbad kippt in der letzten Zeit etwas die Stimmung. So wie das immer mal wieder in Bezirken hier im Pott vorkommt. 

Also auf nach Hause, Kamin entflammt und ab auf die Couch. Freizeitplanung für das lange Wochenende erledigen. Ich hatte ja erst überlegt mich Morgen in warmes Salzwasser einzulegen. Aber nun hat sich ein seltenes Naturschauspiel angekündigt. Die Sonne soll scheinen. Und das passiert hier in den letzten Monaten nicht so oft. Also muss das Solebad warten.

Also werde ich wohl Morgen mal Äpfel vom Bauern holen und Farben für mein Schlafzimmerbild einkaufen und mal sehen, was mir noch so einfällt. Samstag werde ich dann weiter malen und abends mit Lieblingsmenschen lecker Essen gehen und Sonntag vermutlich die Kalorien wieder abstrampeln. Ins Museum wollte ich auch noch.

Langeweile dürfte also nicht aufkommen.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel


Sonntag, 12. Januar 2025

12 vom 12.01.2025

Um 6.30 Uhr macht hier ein Hubschrauber einen irren Lärm über den Dächern. Schließlich bleibt er noch über eine Stunde in der Nähe in der Luft stehen. Später stellt sich heraus, dass ein Pärchen Bonnie und  Clyde mäßig eine Verfolgungsjagd durch den Pott hingelegt hat. Man kennt das hier inzwischen mit dem Hubschrauber, gibt ja genug komische Leute hier und somit auch öfter mal nächtliche Einsätze dieser Art.

Als die Bösen Buben eingefangen sind, wird es wieder herrlich ruhig. Sogar erste Vögel zwitschern hier schon wieder. Wäre das schön, wenn schon März wäre... Das nächste Mal wecken mich dann die Kirchenglocken. Message ist angekommen, ich steh ja schon auf.

Hier liegt immer noch etwas Schnee.



Donnerstag war es noch einiges mehr.


Kommt ja nicht so oft vor hier im Pott. Die Kälte ist aber leider nix für meine Schefflera. Sie war nach dem Umzug mangels Platz im Schlafzimmer gelandet. Aber es ist ihr wohl zu kalt und dunkel dort und so wirft sie mit Blättern um sich. Ich ziehe sie erstmal ins Wohnzimmer um und verpasse ihr eine neue Frisur. Das Ding wächst wie Unkraut. Happy bin ich mit dem neuen Standort noch nicht. Aber jetzt erstmal sehen, ob sie sich erholt.


Nun ist die Stelle im Schlafzimmer aber ziemlich kahl.


Ich habe zwar noch einige Bilder, die bisher keinen Platz fanden. Aber nichts davon gefällt mir für den Platz. Also will ich was Neues machen.


Und ich dachte auch, ich wüsste schon was, dann habe ich aber noch mehr Ideen und kann mich nicht entscheiden. Also gibt es erstmal was in den Magen.


Nebenbei poste ich das Bild des Tages bei Instagram und lese mich durch Posts und Kommentare.


Und dann wirds Zeit die Hühner zu satteln. Dank Schnee und Eis kam die sportliche Betätigung in dieser Woche zu kurz, also gehe ich heute schwimmen. Sonntags macht das Schwimmbad aber früher zu, also muss ich mich nun beeilen. Die brandneue Badetasche ist gepackt. Das alte Schätzchen bestand nur noch aus Löchern. Was nach fast 14 Jahren Dauereinsatz dann auch mal langsam ok war.


Und als ich wieder Zuhause ankomme, steht das Shampoo auch noch genau dort, wo ich es hingestellt hatte, aber nicht eingepackt. Also gleich noch mal duschen. Das ist hier eigentlich immer die letzte Amtshandlung des Tages. Und da ich in Gedanken und auf Autopilot bin, stehe ich plötzlich Mitten am Tag im Schlafanzug da. Also noch mal umziehen.


Und dann habe ich Hunger. Also wird gekocht. 


Und dann auf die Couch. Ein bisschen Winter-Deko steht hier noch. 


Und dann klingt der Tag hier gemütlich aus.


Noch mehr 12 von 12 gibt es hier.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel







Sonntag, 5. Januar 2025

WMDEDGT 01/25

 Was für ein grauer, kalter, nasser Januar-Sonntag... Als ich das erste Mal wach wurde, wäre es sogar für einen Arbeitstag noch ungehörig früh gewesen. Also noch mal umgedreht und bis Mittag weiter geschlafen 😲Ich habe aufgrund von Krankheit die letzten Wochen nur wenig schlafen können und habe wohl noch einiges nachzuholen. Aber mein Schlafrhythmus ist auch völlig durcheinander. Das wird kommende Woche lustig, wenn es zurück zur Arbeit geht.

Ein Blick aus dem Fenster und ich storniere meine Tagesplanung, die eine Ausstellung beinhaltete. Der Winter hat den Pott gefunden. Es Schneeregnet und windet. Da lockt mich heute nicht wirklich irgendetwas raus.

Also gibt es zum verspäteten Frühstück erstmal einen Obstsalat und ein paar Folgen Pumuckl aus der Mediathek. Ich guck mir so alte Sachen immer gern an 😁

Abschmücken brauche ich heute nicht, das habe ich am 1.1. schon erledigt. Sehr früh für meine Verhältnisse aber ich habe hier wochenlang auf der Couch gelegen und mehr als genug von meiner Weihnachtsdeko gehabt. 

Stattdessen lade ich ein Bild bei Instagramm hoch und schaue mal, was die KI-Gemeinde so macht. Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit KI-Bildgeneratoren. 


So ganz ohne Bewegung will ich den Tag dann aber doch nicht verstreichen lassen und widme mich meinen Küchenschränken. Wie das immer so ist nach einem Umzug, man räumt noch ein paar Mal um, bis alles wieder seinen Platz gefunden hat. Zumal sich meine Küche durch den Umbau sehr verändert hat. Aber ich denke nun habe ich ein System gefunden. 

Und auch wenn das kein weltbewegendes Workout war, reicht es mir für heute. Nach wochenlangem liegen ist bei mir nicht viel mit Kreislauf und Fitness los. Aber das wird schon wieder. War letzte Woche immerhin schon zwei Mal wieder schwimmen. 

Der Regen prasselt immer noch auf die Dachfenster. Um das ganze gemütlicher zu gestalten mache ich den Kamin an. 


Und dann kümmere ich mich um das Abendessen. Kartoffeln und Blumenkohl mit Spiegelei.

Morgen geht's dann wieder an den Schreibtisch. Nach über 5 Wochen wird mir vermutlich erst mal eine Email-Lawine entgegen kommen. Bin gespannt, was die Kolleg:innen so angestellt haben in den letzten Wochen.

Mehr WMDEDGT gibt es hier.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel

Freitag, 3. Januar 2025

Happy New Year

Bloggst du eigentlich gar nicht mehr? Dass es schon soooo lange her ist, war mir auch gar nicht bewusst. Aber die Zeit rennt auch einfach und irgendwas ist auch immer grad los und manchmal fehlt auch einfach die Lust zum Schreiben.

Ja, wo waren wir stehen geblieben? Musste ich jetzt auch erstmal nachlesen. Auf jeden Fall noch in der "alten Wohnung". Auch wenn ich da erst 2021 eingezogen war. Schon bald stellten sich jede Menge Mängel heraus und ständig ging was kaputt. Der Vermieter sah sich als Fachmann und bastelte noch mehr kaputt. Irgendwann gab es ernste Worte und als das auch nichts brachte und der Schimmel blühte, machte ich mich auf die Suche nach einem Anwalt. Aber das Kind war in den Brunnen gefallen und außerdem wurde klar, es wird sich dort nichts tun, wenn überhaupt mit Klage und Co. Und so ging ich dann wieder auf Wohnungssuche. Was im Pott nicht gerade einfach ist. Weil groß, schön, bezahlbar und nicht gleich neben der A40, suchen viele. Speziell nachdem hier mehr und mehr Stadtteile nicht mehr ohne kugelsichere Weste bewohnbar sind. Ich wäre ja sogar aufs Land gezogen. Aber die Idee hatten andere auch schon...

Allein über die Wohnungssuche könnte ich Bücher schreiben. Wenn man nicht in Schallgeschwindigkeit den Anzeigenaufgeber anschreibt und unter den ersten 20 Bewerbern ist, muss man gar nicht mehr auf eine Antwort warten. Und wenn man sie doch noch bekommt, dann aus Gründen. Auch nett, wenn der Wohnungsanbieter plötzlich checkt, wie viele Bewerber es gibt und dann gaaaanz zufällig die Miete einen Tippi hatte und plötzlich kostet es ein Drittel mehr. Ups, sorry.  

Auch bekam ich Antwort auf eine Anzeige, auf die ich mich gar nicht beworben hatte. Dafür waren im Anhang die Unterlagen der tatsächlichen Bewerberin, Ich weiß nun so ziemlich alles über die Dame, inkl. Gehalt, Arbeitgeber, Familienstand und Hobbies. Ich verstehe ja, das Vermieter eine Vorauswahl treffen wollen, aber es wird auch viel Mist mit den Daten gemacht. Betrug inklusive. Und da ist es eventuell nicht so schlau, wenn man seine Adresse angibt mit den Details allein stehend und weiblich zu sein und gut zu verdienen...

Am Ende hat ein blindes Huhn aber auch einen Moment. Und so nutzte ich einen Terminfreien Morgen entgegen meiner üblichen Routine und inspizierte die Anzeigenwelt. Und da war sie. Altbau, wunderschön saniert und modernisiert und Kamin und tolle Gegend und bezahlbar. Ich machte mir also mal keine Hoffnung. Innerhalb einer Stunde rief der Vermieter aber tatsächlich zurück, ein sehr nettes Gespräch folgte und eine Einladung zur Besichtigung, Und auch in Natura war die Wohnung der Hammer. Die Nachbarn lernte ich auch gleich kennen, da dem Vermieter ein harmonisches Miteinander wichtig war. Im Gespräch erfuhr ich, dass die Wohnung eigentlich schon weg war. Das junge Paar bekam dann aber doch kalte Füße, die beiden vorigen Mieterinnen waren noch recht jung und zogen jeweils in knapp drei Jahren wieder aus. Denn für eine Familie ist die Wohnung dann doch nichts. Mein Glück, sag ich mal 😁 Denn damit war die mittelalte Singelfrau das neue Idealbild einer Mieterin. 

Und der Vermieter entschied sich dann auch gegen die noch interessierten jungen Paare und da er die Wohnung nach kurzer Zeit schon aus dem Netz nahm, war die Konkurrenz auch überschaubar und dann hatte ich sie tatsächlich im Sack.

Diverse Freundtänze später ging das Kistenpacken von vorn los. Der gleiche Umzugsunternehmer rückte wieder an, fluchte so einige Male, da er sich mächtig verkalkuliert hatte. Ich hatte meinen Hausstand innerhalb von knapp drei Jahren doch ansehnlich vergrößert. Von einer Wochenendwohnung einer Berufsreisenden zu einer etwas überdimensionierten Homeoffice-Oase im Lockdown. Da shoppt Frau halt auch ein bisschen. Weiß der Umzugsunternehmer nächstes Mal auch 😁

Und dann war es geschafft. Nunja, zuerst ging kurz vor Mitternacht meine Couch nicht um die letzte Ecke und die völlig erschöpften Träger mussten sie die Treppe wieder runter schleppen. Mein Mitleid war ihnen sicher. Also musste auch noch eine neue Sitzgelegenheit her. Aber die Glückssträhne hielt noch etwas, denn ich fand im ersten Laden etwas, was mir gefiel, was um die Ecke ging, was bezahlbar und vor allem vor dem Sankt-Nimmerleins-Tag lieferbar war. Die Tage bis zur Lieferung packte ich Kiste um Kiste aus und durchlebte das Trauma des Umzugsunternehmers noch mal. Woher kommt bloß der ganze Kram? Und ich hatte echt schon fleißig aussortiert, verschenkt und entsorgt. Es ist wirklich unfassbar, was wir so alles mit uns durch das Leben schleppen.

Im Frühjahr tröteten dann jeden Morgen Vogelscharen den neuen Tag herbei und genau vor meinem Wohnzimmer blühte eine Magnolie. Auch rund ums Haus blüht und grünt es. Die Gegend hier ist eine historische ehemalige Gartenstadt mit tollem alten Baumbestand und so viel Rhododendron, wie ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen habe. Ich kann mein Glück bis heute noch nicht fassen, dass ich hier gelandet bin.

Im Frühsommer wurde noch die olle Einbauküche aus und meine wunderschöne, fast neue Küche wieder eingebaut. Ich konnte mich nicht von ihr trennen. Aber ein Umbau war nötig. Obwohl ich mir geschworen hatte, nie wieder beim Möbelschweden mehr als einen Blumentopf zu kaufen. Und auch dieses Mal war es kein schönes Erlebnis. Und auch der Altbau rächte sich. Kein Starkstrom, aber dafür Gas, aber das an einer unmöglichen Stelle. Einige Kreativsitzungen mit meinem bockigen Selbst später waren aber alle Probleme umschifft. Und am Ende sieht es nun alles sehr schön aus und dürfte einige Zeit halten. Außerdem werde ich diese Wohnung nur mit den Füßen voran wieder verlassen und was dann mit der Küche wird, ist mir wirklich egal.

Dann war es mit dem Glück erstmal aus. Die Allergien schlugen zu. Kortison um Kortison folgte und in der Zwischenzeit so mancher Anfall, bei dem ich gedanklich schon mit Allem abgeschlossen hatte. Es brauchte Wochen, bis ich ohne Atemnot die Treppe wieder rauf kam und meine Stimme war in so jämmerlichem Zustand, dass der Arzt mir gar nicht glauben wollte, dass es langsam bergauf ging. 

Dann folgte ein spannender Sommer, in dem Dank Stellenabbau plötzlich gar nichts mehr sicher schien. Meine Vorgesetzten versicherten mit zwar, dass man mich nun, da man mich einer anderen Abteilung abgeluchst hatte, auf keinen Fall wieder gehen lassen würde. Am Ende lag es aber in der Hand des Sozialplans und so rechnete auch ich, ob ich nicht besser freiwillig die Segel streichen sollte (inklusive Prämie). Stattdessen gab es dann eine Halteprämie und im Herbst endlich die Nachrichten, dass ich bleiben kann. Nun wird es für uns Verbliebenen nicht einfach werden. Aber das Umfeld gefällt mir weiter gut. Also auf in den Kampf.

Allerdings erwischte es mich dann Ende des Jahres gleich wieder und noch schlimmer. Eine Entzündung hatte wochenlange Schmerzen und andere Dinge zur Folge. Es folgte ein Ärztemarathon und es dauerte bis kurz vor Weihnachten, bis ich wieder einigermaßen schmerzfrei war. Mal eben sechs Wochen aus dem Job gerissen, kein einziger Weihnachtsmarkt und an den Feiertagen gab es Suppe und Weißbrot. So ein Weihnachten hatte ich auch noch nicht. Ich hoffe, dass das Kapitel nun langsam mal beendet wird. Mir geht es zwar besser aber Schmerzen hab ich immer noch öfter mal. Die nächsten Wochen sind nun eine Experimentphase.

Kann ja nur besser werden, oder? Und sofort wird auf das in der neuen Wohnung reichlich vorhandene Holz geklopft... 

Achja, der alte Vermieter musste dann auf den letzten Metern noch weiter stänkern. Sein eigener Anwalt gab ihm und mit schriftlich, dass er mal wieder falsch lag. Aber es half nichts, ich habe ihn also doch noch verklagt. Ergebnis offen, aber beide Anwälte sind sich da einig, dass ich Recht habe. Ich habe mit meinen alten Nachbarn gewettet wie lange es dauert, bis die neuen Mieter checken was los ist.

Nun also ein neues Jahr. Ohne Umzug, hoffentlich weiterhin ohne Jobwechsel und gesund werden und bleiben wäre auch mal nett. Meine Zertifizierung hab ich auch schon für drei weitere Jahre verlängert. Dann hab ich ja fast nix zu tun demnächst. Das geht so nicht 😁 Also hab ich mir mal die VHS-Register der näheren Umgebung angesehen und einen Kurs gebucht und weitere auf die Merkliste gesetzt. Und dann muss ich auch mal wieder das Land verlassen, nachdem ich mein Geld nun nicht mehr für Möbel und Co. ausgeben muss. Eigentlich wollte ich einen Road Trip ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten machen, aber was die da wieder gewählt haben... Also werde ich mir da auch mal andere Ziele ansehen. Die Bucketliste ist ja noch lang. Und Schreiben könnte ich auch mal wieder. Und etwas mehr Bewegung und - dann reicht es mit den guten Vorsätzen auch erst mal. 

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel










Mittwoch, 12. April 2023

12 vom 12.4.2023

 Ich konnte heute endlich ausschlafen. Keine Termine, nur Urlaub. Also startete der Tag so, wie ich es am liebsten mag. Mit einem gemütlichen Frühstück.


Zwischendrin klingelte der Postbote und brachte eine Osterüberraschung von einem Lieblingsmenschen. Ein Puzzle von uns beiden 😍




Ich hatte mir für heute nicht viel vorgenommen. Gestern war Wurzelspülung Nummer zwei angesagt und ich hatte fiese Kopfschmerzen. Aber es wird besser. Die Zahnärztin meinte aber auch, dass sie so einen Monsterabszess in 25 Jahren Berufspraxis noch nicht gesehen hat... Warum muss immer ich solche Stunts vormachen?? Das Wetter sollte den ganzen Tag nass sein, aber es ist April, also alle fünf Minuten anders.



Und dann wieder Regen und dann bunte Farben am Himmel.



Die Vögel sind auf der Suche nach trockenem Nistmaterial und zerrupfen spontan meinen Blumentopf. Etwas unscharf, aber ich wollte den kleinen Dieb nicht erschrecken.



Dann hab ich mal meinen Onlineshoppingtrip durchsortiert. Sommergarderobe steht.



Und weil  ich ja die Prinzessin auf der Erbse bin, mussten erst mal sämtliche Schildchen weichen.



Dann ein paar Rezepte ausprobieren. Hier: Feta im Filomantel. Sehr lecker.



Und Tomate-Mozarella-Brötchen, die sich unter dem Grill aber zu einem großen Fladen verschworen und eine riesen Sauerei anrichteten, da Käse und Tomate rausliefen. 



Ich frag mich auch, wer solche Teile herstellt. Lauter Ecken, wo Fett, Käse und Teig hängen bleiben und eine mega Arbeit, dass dann sauber zu bekommen. Und scharfe Kanten, so dass plötzlich alles voller Blut war. Ich war kurz davor das Teil wegzuschmeißen...



Während ich meinen Finger verarztete, habe ich dann spontan beschlossen, Morgen ins Solebad zu fahren. Entspannen und so. Also noch die Badetasche gepackt.



Gleich dann noch Abendessen und dann Couch. 


Noch mehr 12 von 12 gibts hier.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel

Donnerstag, 6. April 2023

WMDEDGT 04/23

 Da hab ich es gestern doch tatsächlich verbaselt. Der erste Urlaubstag war nämlich gut gefüllt mit Aufgaben.

Ausschlafen hat nicht so wirklich geklappt. Ich wachte auf, weil eine Beule, die ich seit Kurzem am Zahnfleisch hatte, aufgeplatzt war und blutete. Also erste Aktion des Tages, Zahnarzt anrufen. Hätte ich mir sonst gern bis nach Ostern aufgespart, weil die Sache ansonsten bisher nicht weh tat. Aber gut, fahre ich da heute dann hin.

Danach ging es erstmal gemütlich Frühstücken, dabei Einkaufszettel schreiben. Seit gefühlt Monaten schien auch endlich mal wieder die Sonne. Auch wenn es noch fies kalt ist. 

Und dann gings ans Werk. Ich gestalte derzeit den Balkon um und so mussten die alten Teppiche und Holzkisten weichen. Zumal das Moos vom Dach sich da überall reingesetzt hatte. Also alles in Säcke verpackt und ab zum Wertstoffhof. 

Danach dann eine Fuhre Altpapier zum Container gefahren und schließlich noch ein monströs großes Paket bei der Post abgeliefert. Mein Mandelbäumchen brauchte einen größeren Topf. Das was ich bestellt hatte, war aber deutlich größer, als ich mir das vorgestellt hatte, also musste es zurück geschickt werden. Und wo ich gerade schon dort war, habe ich auch gleich die Einkäufe erledigt, bevor die Osterwelle losrollt. 

Und dann gings erst mal nach Hause, wo ich mir Sushi und ein Stück Kuchen gönnte. Danach hängte ich noch einen neuen Spiegel auf und eine Uhr woanders hin. Ein bisschen rödeln hier und da. Und dann war der Tag auch rum und die Couch mein. Im TV lief Königreich der Himmel und der Film endet mit dem Hinweis, dass auch 1000 Jahre nach dem Geschehen, immer noch kein Frieden dort herrscht. Gleich darauf in den Spätnachrichten wurde auch prompt vom anhaltenden Konflikt zwischen Israel und Palästina berichtet. Der Mensch lernt einfach nicht dazu.

Auch schade, im Laufe des gestrigen Tages kam mein Husten immer mehr zurück. Ich hatte während der zweiwöchigen Kortisonbehandlung fast Ruhe. Aber eben nur trügerische. Jetzt, wo die Dosis reduziert wird, geht es von vorne los. Entsprechend unangenehm war dann heute früh auch die CT-Untersuchung, wo ich auf dem Rücken liegend mit dem Husten kämpfte, während ich mich nicht bewegen sollte. Glücklicherweise ging das alles blitzschnell.

Die Untersuchung sollte zeigen, wie meine Nebenhöhlen aussehen, die für die ganze Husterei verantwortlich sind. Die Kortisonbehandlung war der letzte Kompromiss, bevor es unters Messer geht. Also gerade eben noch Folgetermin beim HNO gemacht, CT-Bericht war schon da und Dienstag hatte gerade einer abgesagt, also sehr fix das Ganze. Mal sehen ob ich um die OP noch rumkomme, da hab ich so gar keine Lust drauf. Auf den Husten aber auch nicht mehr, Es war so befreiend, mal zwei Wochen Ruhe zu haben.

Nun muss ich nach dem Zahnarzt heute aber auch noch die Überweisung beim Hausarzt holen. Mein alter Arzt ist in eine andere Praxis gezogen, also nachher mal gucken, wo ich da jetzt gelandet bin. Voll der Ärztemarathon hier. Ich will doch einfach nur Urlaub haben jetzt... 

Aber die Feiertage mach ich mir einen Lauen. Hier sind zwar ein paar Sachen zu tun aber alles gechillt und nach meinem Tempo.

Also schöne Ostertage allerseits und viele Grüße aus Ruhr York.

Pottnudel


Sonntag, 12. März 2023

12 vom 12.3.2023

 Diese Woche hatte es echt in sich. So sah es hier Mittwoch noch aus.


Jetzt wechseln sich hier Sturm, Regen und Schnee ab. Man könnte meinen, es ist schon April. Da kann man sich am besten Zuhause einkuscheln.


Aber gestern wars mal schön und da war ich shoppen, u.a. Osterzweige. Gestern noch angeschnitten standen sie heute früh noch nackig in der Küche rum.


Aber bevor die Osterdeko rauskommt, gibt es erstmal Frühstück. Ich liebe das, sonntags gaaaanz in Ruhe ausgiebig zu frühstücken.


Dazu gibt es ein paar alte Folgen Löwenzahn 💖


Noch ein Frühlingsbote: Erdbeeren musste gestern unbedingt vom Supermarkt mitgenommen werden. Was heute früh nicht im Obstsalat gelandet ist, wird nachher noch weg gesnackt. 


Und dann wird hier Osterdeko verteilt

Meine Vintagehasen am Osterstrauch



Auch der Mandelbaum bekommt was ab. Der blüht dieses Jahr erst später. Hat er inzwischen gelernt, dass es Anfang März noch zu frisch ist in Deutschland



Danach eine kleine Stärkung. Leider kann ich euch nur noch das "danach" zeigen, denn ich wälzte gerade gedanklich so intensiv ein Arbeitsproblem und hab vergessen den super leckeren Kokos-Schoko-Kuchen zu knipsen... Aber wahrscheinlich habe ich jetzt das Problem gelöst, dass mein Projektteam seit Wochen beschäftigt. Immerhin 😁

Das bisschen Haushalt macht sich wie üblich auch nicht von allein. Also ran.

Dann verschluckt mich die Couch ein paar Stündchen. Bei dem Wetter wohl die beste Option heute. Und schließlich gehts in die Küche. Abendessen machen.


Hab schon schlimmere Sonntage erlebt 😁

Noch mehr 12 von 12 gibts hier.

Viele Grüße aus Ruhr York

Pottnudel





Hallo M(e)ärz!

 Der März ist der erste Monat, der etwas Hoffnung auf Frühling macht. Auch wenn der erste Tag gestern grau und eher nicht so nett daherkam. ...